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Ärzte rüsten sich für die Grippeschutzimpfung

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
26. September 2016
in News
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Arztpraxen, Betriebsärzte und Gesundheitsämter rüsten sich für Grippeimpfung
Bis zur Grippesaison ist es zwar noch etwas hin, doch schon jetzt rüsten sich Ärzte in Thüringen für die Grippeschutzimpfung. Ob diese Impfung sinnvoll ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Für manche Personengruppen wird sie von Gesundheitsexperten empfohlen.

Ärzte wappnen sich für Grippeimpfung
Die Grippesaison beginnt zwar meist erst im Januar und dauert im Durchschnitt drei bis vier Monate, doch schon jetzt rüsten sich Arztpraxen, Betriebsärzte und Gesundheitsämter in Thüringen für die Grippeschutzimpfung. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erklärte der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbandes, Stefan Fink, auf Anfrage, dass die Apotheken die ersten Praxen mit Impfstoffen beliefert haben.

Keine Probleme mit Impfstoff-Engpässen
Den Angaben zufolge gebe es – anders als zuweilen in den Vorjahren – in diesem Jahr keine Probleme mit Impfstoff-Engpässen. Letztes Jahr erhielten fast 450.000 Thüringer in Praxen oder medizinischen Versorgungszentren diese Schutzimpfung. Der Freistaat verzeichnete in der Saison 2015/16 knapp 5.000 labordiagnostisch bestätigte Fälle von Virusgrippe (Influenza), fünf Menschen starben.

Menschen aus Risikogruppen wird zur Impfung geraten
Ob eine Grippe-Impfung sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) kann sie selbst zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle noch Schutz bieten. Gesundheitsexperten empfehlen Personen aus Risikogruppen, sich impfen zu lassen. So wird Senioren ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken, Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen sowie medizinischem Personal von der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Grippeschutzimpfung geraten.

Letztendlich gilt aber bei der Grippe-Impfung Pro und Contra gegeneinander abzuwägen. Impf-Kritiker weisen in diesem Zusammenhang nicht nur auf mögliche Nebenwirkungen hin, sondern auch auf die Möglichkeiten des natürlichen Schutzes. Man kann das Ansteckungsrisiko schon durch einfache hygienische Maßnahmen verringern. Regelmäßiges Händewaschen wird dabei genauso empfohlen wie Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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