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Blasenentzündung: Nasse Badeanzüge und Badehosen nach dem Schwimmen sofort wechseln

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
11. August 2015
in News
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Unterkühlung durch nasse Badesachen erhöht das Risiko einer Blasenentzündung
Blasenentzündungen sind ein weit verbreitetes Beschwerdebild, das mit verschiedenen Auslösern in Zusammenhang gebracht wird. Ein mögliche Ursache sind laut Angaben des Berufsverbandes der Deutschen Urologen Unterkühlungen durch das Tragen nasser Badeanzüge und Badehosen. Die Schwimmsachen sollten daher nach dem Verlassen des Wassers möglichst schnell abgelegt beziehungsweise gewechselt werden.

Blasentzündungen werden meist durch aufsteigende Bakterien bedingt, wobei Frauen aufgrund ihrer kürzeren Harnröhre deutlich häufiger betroffen sind, als Männer. Sie sollten daher Badeanzüge sofort nach dem Bad wechseln, erläutert der Berufsverband der Deutschen Urologen. Auch Männern empfehlen die Experten, nasse Badehosen möglichst bald nach dem Schwimmen abzulegen. Denn durch das nass-kalte Milieu steige die Wahrscheinlichkeit einer bakteriellen Infektion.

Blasenentzündungen durch einfache Maßnahmen vermeiden
Abseits des Badens rät der Berufsverband der Deutschen Urologen eine Reihe weiterer Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um das Risiko der Blasenentzündung (Zystitis) zu minimieren. Hierzu gehören die Aufnahme von rund zwei Litern Flüssigkeit pro Tag (solange keine Nieren- oder Herzkrankheit vorliegt), der unmittelbare Gang zur Toilette sobald Harndrang auftritt und die Meidung einer übertriebenen Reinigung des Intimbereichs (nicht mit Seife und Desinfektionsmittel, Intimsprays oder Intimlotionen). Die beste Reinigung für den Intimbereich sei ein Sitzbad in warmem Wasser ohne jede Zusätze. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte möglichst zeitnah Wasser gelassen werden und „eine vorübergehende sexuelle Abstinenz kann eventuell die Wiederkehrrate von Harnwegsinfektionen senken“, berichtet der Berufsverband weiter. Beim Wasserlassen raten die Experten nicht mit der Bauchmuskulatur zu pressen, sondern sich möglichst zu entspannen, um die Entleerung der Blase zu erleichtern. Bleibt Harn zurück, können die Bakterien länger in der Blase verweilen und sich verstärkt ausbreiten. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Fabian Peters

Fabian Peters

Geschäftsführer/Redaktionelle Leitung Verfechter hoher Qualitätsansprüche bei der Berichtserstattung, Naturliebhaber, schwer zu überzeugender Überzeugungstäter, Networker

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