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Cholesterinspiegel: Kann Alkohol einen positiven Einfluss haben?

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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8. März 2022
in News
Aus einer Flasche wird Rotwein in ein Weinglas gegossen
Moderater Alkoholkonsum soll laut manchen Berichten einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte haben. Stimmt das aber tatsächlich? (Bild: exclusive-design/stock.adobe.com)
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Beeinflusst Alkohol den Cholesterinspiegel?

Immer wieder ist zu lesen, dass moderater Alkoholkonsum den Cholesterinspiegel senken und das Risiko von Herzerkrankungen verringern kann. Kann das tägliche Glas Rotwein oder Bier die Blutfettwerte aber wirklich positiv beeinflussen?

„Jede Aussage über die Vorteile des Alkoholkonsums hat viele Wenns“, sagt die Kardiologin Dr. Leslie Cho. „Sie sollten auf keinen Fall Alkohol zu sich nehmen, um Ihre Cholesterinwerte zu senken“, warnt die Medizinerin in einem aktuellen Beitrag der renommierten Cleveland Clinic (USA).

Erhöhung der Werte durch Alkoholkonsum

Kann Alkohol einen Cholesterintest beeinflussen? Absolut! Wie die Kardiologin erklärt, findet ein Großteil des Alkohols, den Sie konsumiert haben, seinen Weg zu Ihrer Leber, wo er abgebaut und als Cholesterin und Triglyceride rekonstruiert wird.

Je mehr Sie trinken, desto mehr steigen Ihre Cholesterin- und Triglyceridwerte. „Menschen, die viel Alkohol trinken, neigen dazu, sehr hohe Triglyceridwerte zu haben“, erläutert Dr. Cho. „Das kann ein Problem sein“, sagt die Expertin.

Denn hohe Blutfettwerte können das Risiko für Diabetes, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) und Schlaganfall erhöhen.

Wie viel ist zu viel?

Mäßigung ist der Schlüssel, wenn es um Alkohol geht. Fachleute raten, dass männliche Erwachsene den Alkoholkonsum auf zwei Getränke oder weniger pro Tag und Frauen auf ein Getränk oder weniger täglich beschränken sollten, so die Medizinerin.

Es ist auch wichtig zu definieren, was ein „Getränk“ bedeutet, da Alkohol nicht gleich Alkohol ist.

Der DGE-Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erklärt dazu: „Bei vorsichtiger Abwägung des derzeitigen Wissensstandes werden für gesunde Frauen 10 g pro Tag und für gesunde Männer 20 g pro Tag als maximal tolerierbare Alkoholmenge angesehen.“

20 Gramm Alkohol entsprechen demnach etwa 0,5 l Bier oder 250 ml Wein oder 6 cl Weinbrand. Diese Werte sind aber nicht als Aufforderung zu täglichem Alkoholgenuss anzusehen – keine regelmäßig konsumierte Alkoholmenge kann als gesundheitlich unbedenklich bezeichnet werden.

Gibt es Vorteile durch Alkohol?

Gibt es Studien, die die potenziellen Vorteile eines Glases Rotwein oder Bier belegen? Ja, bestätigt Dr. Cho. Sie warnt jedoch davor zu glauben, dass Sie Ihre Gesundheit fördern, indem Sie ein alkoholisches Getränk konsumieren.

Nehmen Sie zum Beispiel die Behauptung, dass Alkohol Ihr „gutes“ Cholesterin, besser bekannt als High-Density-Lipoprotein (HDL), erhöhen kann.

„Es gibt einige Daten, die besagen, dass das gute Cholesterin, das durch Alkohol erhöht wird, dysfunktional ist“, erklärt die Ärztin. „Sie können also Ihren HDL-Spiegel erhöhen, aber Sie erhalten möglicherweise keinen wirklichen Nutzen.“

Erhöhtes Risiko für diverse Erkrankungen

Lassen Sie sich also nicht mit der Behauptung locken, dass alkoholische Getränke als Gesundheitsstärkungsmittel dienen. Welche „Vorteile“ auch immer Alkoholkonsum haben mag, wird in den Schatten gestellt von erhöhten Risiken für:

  • Herzkrankheiten
  • Schlaganfall
  • Einige Krebsarten
  • Lebererkrankungen

Das Fazit von Frau Dr. Cho: „Durch Trinken werden Sie nicht zu einer besseren Gesundheit gelangen.“ (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Cleveland Clinic: Does Alcohol Affect Cholesterol?, (Abruf: 08.03.2022), Cleveland Clinic
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: DGE-Ernährungskreis: Getränke, (Abruf: 08.03.2022), DGE-Ernährungskreis

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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