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Demenz: Deshalb kann Hörverlust kognitive Beeinträchtigungen auslösen

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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16. März 2026
in News
Beeinträchtigungen des Gehörs sind offenbar über bestimmte Veränderungen im Gehirn mit einem erhöhten Demenz-Risiko verbunden. (Bild: Racle Fotodesign/Stock.Adobe.com)
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Ein nachlassendes Hörvermögen kann das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich erhöhen. Wie der Hörverlust mit dem Abbau der kognitiven Funktionen verbunden ist, zeigt eine aktuelle Studie.

Ein chinesisches Forschungsteam hat mögliche neurobiologische Verbindungen zwischen dem Hörverlust und einem Abbau der kognitiven Funktionen untersucht und die Ergebnisse in dem Fachmagazin „eNeuro“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Ein nachlassendes Hörvermögen erhöht das Risiko für Demenz.
  • Dabei bestehen auch direkte neurobiologische Verbindungen zwischen den beiden Beschwerdebildern.
  • Hörverlust ist mit strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gehirn verbunden, die auch bei Demenz eine Rolle spielen können.
  • Betroffen sind unter anderem für die Verarbeitung von Sprache und Schall sowie für das Gedächtnis und die Entscheidungsfindung verantwortliche Hirnareale.

Erhöhtes Demenz-Risiko bei Hörverlust

Dass Beeinträchtigungen des Hörvermögens mit Demenzerkrankungen in Zusammenhang stehen können, ist durch verschiedene frühere Studien bereits eindeutig belegt, und beispielsweise berichteten Forschende in dem „Journal of Alzheimer’s Disease“, dass ein Hörverlust das Demenzrisiko deutlich erhöht.

Die Ursachen des Zusammenhangs sind bisher jedoch nicht abschließend geklärt. Hier wird vor allem die soziale Isolation infolge der Beeinträchtigungen des Gehörs als wichtiger Faktor diskutiert, aber auch möglichen neurobiologischen Verbindungen zwischen dem Gehör und den kognitiven Fähigkeiten rücken zunehmend in den Fokus.

Welche neurobiologischen Verbindungen bestehen?

An 55 Personen mit Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) und 55 gesunden Kontrollpersonen hat das chinesisches Forschungsteam nun mittels spezieller Magnetresonanztomographie die Verbindungen zwischen funktionellen und strukturellen Veränderungen im Gehirn und den Beeinträchtigungen des Hörvermögens untersucht.

Die Fachleute ermittelten die sogenannte Amplitude der Niederfrequenzfluktuationen (Schwankungen der neuronalen Aktivität ) als Indikator für die funktionellen Veränderungen und das Volumen der grauen Substanz als Indikator für die strukturellen Veränderungen. Auf Basis der beiden Indikatoren berechneten sie zudem das funktionell-strukturelle Verhältnis.

Veränderungen im Gehirn nachweisbar

Bei den Teilnehmenden mit Altersschwerhörigkeit zeigten sich eine signifikante Atrophie (Zelltod) der grauen Substanz und eine veränderte Amplitude der Niederfrequenzfluktuationen in verschiedenen Hirnregionen.

Hierzu zählten zum Beispiel der Putamen und der Gyrus fusiformis (beteiligt an der Verarbeitung von Schall und Sprache), aber auch der Precuneus und der Gyrus frontalis superior (beteiligt an Gedächtnis und Entscheidungsfindung), berichtet das Team.

So seien die Hirnregionen weniger stark mit funktionellen Hirnnetzwerken verbunden und die Betroffenen hätten auch schlechtere Ergebnisse in den Tests des Gehörs und der kognitiven Funktionen erzielt.

Demnach sind der Hörverlust und die Beeinträchtigungen der kognitiven Fähigkeiten offenbar über die Schwankungen der neuronalen Aktivität und Zelltod in bestimmten Hirnregionen miteinander verbunden.

Mit dem Hörverlust geht ein koordinierter Rückgang sowohl der Hirnstruktur als auch der Hirnfunktion einher, erläutern die Forschende.

Neue Ansätze zur Früherkennung

Da Veränderungen des funktionell-strukturelle Verhältnisses sowohl mit dem Hörverlust als auch mit dem kognitivem Abbau korrelieren, könnte dieses Verhältnis letztendlich als Biomarker dienen, um Personen zu identifizieren, die das höchste Demenz-Risiko aufweisen, erläutern die Forschenden.

So biete die Studie eine Grundlage zur Verbesserung der Früherkennung und zum dynamischen Monitoring von altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen. Außerdem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Erhalt der Hörgesundheit die Integrität des Gehirns schützen kann, so das Forschungsteam. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Society for Neuroscience: Exploring the link between hearing loss and cognitive decline (veröffentlicht 16.02.2026), eurekalert.org
  • Xiaojie Li, Weilong Fu, Yao Wang, Yuting Gao, Jinhai Wang, Jing Yang, Longji Xu, Fei Gao, Xiao Li, Ning Li: Functional–Structural Coupling: Brain Reorganization in Presbycusis is Related to Cognitive Impairment; in: eNeuro (veröffentlicht 16.02.2026), eneuro.org
  • Alessandra Giannella Samelli, Natalia Gomes Gonçalves, Fernanda Yasmin Odila Maestri Miguel Padilha, Vitor Martins Guesser, Carla Gentile Matas, et al.: Hearing loss and cognitive decline in the Brazilian Longitudinal Study of Adult Health (ELSA-Brasil) during eight years of follow-up; in: Journal of Alzheimer’s Disease (veröffentlicht 08.02.2025), journals.sagepub.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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