• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Diabetes-Gefahr durch Neandertaler-Gen erhöht

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
29. Dezember 2013
in News
Teile den Artikel

Diabetes-Risiko durch Neandertaler-Gen erhöht

29.12.2013

In Mittelamerika ist Diabetes weit verbreitet. Forscher haben nun herausgefunden, dass sich Erbanlagen, die die Erkrankung fördern, bis zu den Neandertalern zurückverfolgen lassen.

Erbgut von Menschen aus Mittelamerika untersucht
Forscher von mehreren Universitäten, die im sogenannten Sigma-Projekt kooperieren, stellten in der vergangen Woche eine neue Studie vor, bei der sie das Erbgut von Menschen aus Mexiko und Lateinamerika untersucht haben. Mit Sigma sollen die genetischen Ursachen für verschiedene Krankheiten bei Amerikanern genauer entschlüsselt werden. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal „Nature“ berichteten, sei unter diesen Mittelamerikanern das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, doppelt so hoch wie bei weißen US-Amerikanern. „Gen-Studien in verschiedenen Bevölkerungsgruppen können Genvarianten enttarnen, die in manchen Gruppen das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen“, so das Team um Teresa Tusié Luna von der National University of Mexico.

Verbreitungsmuster der Genvariante ungewöhnlich
Sie fanden mit der Genvariante SLC16A11 eine Ursache für die Häufung von Diabetes in Mexiko und Lateinamerika. Wie die Forscher schreiben, sei das Verbreitungsmuster von SLC16A11 ungewöhnlich, denn eigentlich sind Genvarianten in allen Bevölkerungsgruppen der verschiedenen Kontinente ähnlich häufig. SLC16A11 sei bei etwa 20 Prozent der Ostasiaten und bei Afrikanern so gut wie gar nicht zu finden. Bei Europäern tauche die Variante nur sehr selten auf. Die Sigma-Forscher wandten sich an die Spezialisten um den Paläoanthropologen Svante Pääbo vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, um dieses Muster besser zu verstehen.

Im Genom von Neandertalern fündig geworden
Die Leipziger suchten daraufhin in ihren Datenbanken nach SLC16A11 und wurden im Genom von Neandertalern fündig. Daraus könne man schließen, dass der moderne Mensch diese Genvariante wahrscheinlich erst erhielt, als die Neandertaler sich mit den später in Europa einwandernden Homo sapiens vermischten. Auf den amerikanischen Kontinent, der später besiedelt wurde, brachte dann eine Gruppe von modernen Menschen das Diabetes-Gen bis nach Mittelamerika, wo es bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird. Da die Ursprungspopulation der weißen Amerikaner SLC16A11 nicht in ihrem Erbgut trug, sei es, anders als bei den ersten Siedlern, bei ihnen kaum verbreitet. Nach Afrika fanden die Neandertaler-Gene ihren Weg dann offenbar nicht mehr.

Entwicklung neuer Medikamente möglich
Der Co-Autor der Studie, Jose Florez, Associate Professor für Medizin an der Harvard Medical School in Massachusetts, meinte gegenüber „BBC News“, dass die neuen Ergebnisse die Entwicklung neuer Medikamente möglich machen könnten. Bislang seien bei genetischen Studien meist Proben von Menschen europäischer oder asiatischer Abstammung untersucht worden. (ad)

Bild: Günther Gumhold / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Was passiert bei einem Schädel-Hirn-Trauma

Künstliches Koma zum Schutz des Körpers

Jetzt News lesen

Hand kratzt an Ausschlag in der Armbeuge.

Neurodermitis: Dieser Pflanzenwirkstoff zeigt hohes therapeutisches Potenzial

28. November 2025
Eine Tasse Kaffee steht auf einer hölzernen Oberfläche.

Kaffee zur Prävention & Therapie chronischer Erkrankungen?

28. November 2025
Gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte auf einem Tisch

Herzgesundheit: Polyphenolreiche Ernährung senkt Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen

28. November 2025
Knoblauchknollen und -zehen in und neben einer Holzschale.

Knochblauch-Mundspülungen so wirksam wie Chlorhexidin

27. November 2025
Ein älterer Mann trägt eine ältere Frau Huckepack.

Diese Aminosäure beeinflusst die männliche Lebenserwartung signifikant

27. November 2025
Frau sitzt am Schreibtisch und schaut angestrengt auf den Laptop, während sie sich mit den Händen die Schläfen hält

Neuer Biomarker für chronischen Stress mittels KI identifiziert

27. November 2025

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR