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Ernährungstipp: Tiefgefrorenes Wildfleisch schnell zubereiten

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
26. Oktober 2015
in News
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Wer Fleisch liebt, für den ist Wildfleisch eine Delikatesse. Bei der Zubereitung ist einiges zu beachten, damit die Frische nicht verloren geht. Wer tiefgekühltes Wildfleisch kauft sollte nicht zu lange mit dem Kochen warten, rät die Verbraucherinitiative aid.

Frisches Wildfleisch hält sich nur wenige Tage. Deshalb gilt: Rasch verbrauchen oder einfrieren. Die ausgenommene Jagdbeute muss nur einige Tage abhängen, bis das eiweißreiche, aber fettarme Fleisch reif und mürbe geworden ist und seinen typischen Eigengeschmack entfaltet hat. Wild schmeckt am besten, wenn es nach der entsprechenden Reifezeit frisch zubereitet wird.

Lagern Sie frisches Wildfleisch an der kühlsten Stelle im Kühlschrank (unterste Fach über der Gemüseschublade) und höchstens 2-3 Tage.

Gefrorenes Fleisch sollten Sie im Kühlschrank langsam auf einer Platte auftauen lassen. Im Kühlschrank dauert es bis zu zwei Tagen, bei Zimmertemperatur bis zu 12 Stunden. Achten Sie darauf, dass der abtropfende Fleischsaft nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt. Gießen Sie die Auftau-Flüssigkeit unbedingt weg! Bereiten Sie das Fleisch möglichst bald nach dem Auftauen zu. Zur Säuberung das Fleisch kurz mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen.

Wild eignet sich gut zum Einfrieren. Das Fleisch zunächst von Häuten, Sehnen, Knorpel und Fettgewebe befreien. Vor dem Einfrieren nicht waschen und nicht marinieren, dann ist es länger haltbar. Am besten die Fleischstücke mit Inhaltsangabe, Gewicht und Datum versehen. Sie müssen verpackt und beschriftet sofort bei -18 °C eingefroren werden. Die Lagerdauer ist unterschiedlich (siehe Tabelle). Werden die Lagerzeiten überschritten, kann das Fett im Fleisch beziehungsweise der Speck ranzig werden. Das Fleisch wird trocken und strohig. (aid, sb)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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