• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Schwangerschaften: Gendefekt ein möglicher Grund für Frühgeburten

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
13. Mai 2016
in News
Teile den Artikel

Frühgeburten werden oft durch einen Gendefekt verursacht?
Frühgeburten können unter anderem durch eine starke Zunahme der Fruchtwassermenge (Polyhydramnion) in der Schwangerschaft ausgelöst werden, wobei die Ursachen hierfür laut Mitteilung der Universitätsklinikums Köln bislang meist ungeklärt bleiben. Einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der Uniklinik sei es nun jedoch gelungen, „eine Mutation zu identifizieren, die zum Anstieg der Fruchtwassermenge beiträgt.“ Ihre Ergebnisse haben die Forscher in dem Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht.

Die starke Zunahme der Fruchtwassermenge und hieraus resultierende Gefahren für den Schwangerschaftsverlauf waren bislang nur unzureichend erforscht. Mit ihrer aktuellen Studie konnten die Wissenschaftler der Uniklinik Köln nun belegen, dass ein bestimmter Gendefekt zu Störungen in der Regulierung der Fruchtwassermenge und hieraus folgenden Schwangerschaftskomplikationen führen kann. „Der Beitrag ist wegweisend für die Erforschung der Fruchtwasserregulation und der Nierenfunktion des Fötus im Mutterleib“, so die Mitteilung des Universitätsklinikums Köln.

Kölner Forscher identifizieren bislang unbekannte Genmutationen
Das Forscherteam um Dr. Bodo Beck vom Institut für Humangenetik hat gemeinsam mit Wissenschaftlern des Cologne Centers for Genomics (CCG), der Medizinischen Klinik II und des Institutes für Pathologie am Universitätsklinikum Köln nachgewiesen, dass bei bei männlichen Föten Mutationen im Gen MAGED2 zu einer extremen Zunahme der Fruchtwassermenge (Polyhydramnion) führen, welche wiederum Ursache für eine Frühgeburt sein kann.

Bisher ist die Funktion des Gens MAGED2 nicht komplett verstanden, erläutern die Forscher. Allerdings konnte jetzt erstmals gezeigt werden, „dass dieses Gen in der Niere des Fötus wichtige Kontrollfunktionen hinsichtlich der Urinproduktion ausübt und somit zur Aufrechterhaltung einer adäquaten Fruchtwassermenge im zweiten Schwangerschaftsdrittel dient“, berichtet die Uniklinik Köln. Bei Mutationen des Gens seien starke Erhöhungen der Fruchtwassermenge möglich, welche ein Risiko für den Schwangerschaftsverlauf darstellen.

Komplikationen frühzeitig vorhersehbar
Eine Untersuchung des MAGED2-Gens könnten bereits heute Vorteile mit sich bringen, erläutern die Forscher. „Die betroffenen Jungen haben nach derzeitigem Kenntnisstand eine gute langfristige Prognose. Es gibt keine Hinweise auf eine bleibende Nierenerkrankung. Somit können wir bei dem Nachweis einer MAGED2-Mutation für Mutter und Kind unnötige weitere Diagnostik einsparen und eine überflüssige medikamentöse Langzeitbehandlung vermeiden“, so Dr. Bodo Beck in der Pressemitteilung des Universitätsklinikums Köln. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit schwanger Frauen beim Nachweis einer MAGED2-Mutation rechtzeitig in ein spezialisiertes Zentrum zu überweisen, das über Erfahrung in der Behandlung von Frühgeborenen mit vorübergehenden Nierenfunktionsstörungen verfügt. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Wissenschaftler: Mehr Obst in jungen Jahren um Krebs später zu verhindern?

Einfach aber wirksam: Natur-Hausmittel gegen Sonnenbrand

Jetzt News lesen

Kurkumapulver und frische Kurkumawurzel

Kurkuma ermöglicht Gewichtsabnahme bei Diabetes

23. August 2025
Mann fasst sich ans Herz.

Herzschwäche: Darmflora zeigt größeren Einfluss als bisher angenommen

22. August 2025
Salzstreuer und verschüttetes Salz auf einer schwarzen Oberfläche

Salzreiche Ernährung fördert Gehirnentzündungen & Bluthochdruck

22. August 2025
Eine große Auswahl an ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten

Ernährung: Warum ausreichend Ballaststoffe wichtig sind

21. August 2025
Eine Auswahl an verschiedenen Käsesorten

Endometriose: Diese Lebensmittel können Risiko deutlich senken

20. August 2025
Oft sind Kontaktallergien für den juckenden Hautausschlag verantwortlich. (Bild: Sonja Birkelbach/fotolia)

Warum entwickeln immer mehr Kinder Kontaktallergien?

20. August 2025

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR