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Gesundheit: Deshalb sollten wir mehr Zucchini essen

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
13. August 2016
in News
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Zucchini für die leichte Küche

(aid) – Im Spätsommer gibt es Zucchini aus heimischem Anbau. Das mediterrane Gemüse mit dem milden Nussaroma hat sich erst in den 1970er Jahren in deutschen Küchen durchgesetzt. Inzwischen ist die Zucchini so beliebt, dass jeder Haushalt durchschnittlich ein Kilogramm im Jahr verbraucht. Da sie keinen markanten Eigengeschmack hat, lässt sie sich hervorragend mit anderen Gemüsearten wie Aubergine, Tomate und Paprika kombinieren.

Zucchini schmeckt roh im Salat, gekocht, gebraten und gegrillt. Auch für die leichte Küche sind die Früchte ideal, da sie aufgrund des hohen Wassergehalts kaum Fett und gerade 20 Kilokalorien pro 100 g enthalten. Dafür sind sie reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin A und C. Eine besondere Delikatesse sind die gelben Zucchiniblüten, die sich gut zum Frittieren und Füllen eignen.

Ursprünglich kommt die Zucchini aus Mittelamerika und gelangte erst im 17. Jahrhundert mit Einwanderern nach Europa. Der Name leitet sich von dem italienischen Wort für Kürbis »zucca« ab. Denn die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen und ist botanisch gesehen eine Beere. Dabei muss sie nicht grün und gurkenförmig sein. Die Zucchini gibt es in vielen Variationen – in schwarz, gelb und hellgrün, auch walzenförmig, getigert und mit weißen Flecken. Zucchini können so riesig wie ein Kürbis werden. Mit zunehmender Größe geht aber das Aroma verloren. Daher werden sie halbreif mit einer Länge von 10 bis 40 cm geerntet, wenn die Schale noch zart und weich ist.

Beim Einkauf sind kleine Früchte mit einer glatten Haut, die bei Druck nicht nachgibt die beste Wahl. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich die Zucchini bis zu zwei Wochen. Vor der Zubereitung muss das Gemüse weder geschält noch entkernt werden. Einfach unter fließendem Wasser waschen und Stiel- sowie Blütenansatz entfernen.

Wenn die Frucht ungewöhnlich bitter schmeckt, darf sie nicht gegessen werden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Je nach Sorte und Wachstumsbedingungen bildet die Pflanze Bitterstoffe, die in höheren Konzentrationen die Gesundheit beeinträchtigen kann. Die seltenen Fälle von Vergiftungserscheinungen in den vergangenen Jahren wurden meist durch nachgebaute Zucchini aus dem eigenen Garten verursacht. Heike Kreutz,aid

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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