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Gesundheitsförderung im Job fehlt

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
28. April 2014
in News
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Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz noch ein Flickenteppich

28.04.2014

Auch wenn die betriebliche Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz in vielen Unternehmen umgesetzt wird, so ist sie doch nach Aussage einer Expertin noch immer ein Flickenteppich. Es werde zwar häufig diskutiert, aber noch immer fehle eine strategische Planung.

Strategische Planung für Gesundheitsförderung fehlt
Nach Ansicht der Personal-Expertin Nele Graf ist die betriebliche Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz noch immer ein Flickenteppich. Die Professorin für Personal und Organisation sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Es wird häufig über Angebote diskutiert – von Sportkursen bis zu gesundem Kantinenessen -, aber was fehlt, ist eine strategische Planung.“ Allerdings sei ihrer Meinung nach der Markt für betriebliches Gesundheitsmanagement im Kommen: „Die Unternehmen sind angesichts der alternden Belegschaft und der gesteigerten Arbeitsanforderungen gezwungen, sich zunehmend mit dem Thema zu beschäftigen.“

Gesundheit bei der Arbeit verbessern
Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es darum, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen bei der Arbeit zu verbessern. Dies soll nicht nur durch Maßnahmen wie eine verbesserte Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung erreicht werden, sondern auch durch Bereitstellung von Gesundheitsangeboten und Förderung der persönlichen Entwicklung. So werden in manchen Betrieben beispielsweise Stressbewältigungsprogramme angeboten, die helfen sollen, Symptomen wie Angst, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen entgegenzuwirken. Es sind aber nicht nur die Arbeitgeber, die oft zu wenig für die Gesundheitsförderung beitragen. Auch die Krankenkassen werden teilweise dafür kritisiert, dass ihre Ausgaben dafür zu gering seien. (sb)

Bild: Gerd Altmann/ shapes:photoshopgraphics.com / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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