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Kardiotest: Das eigene Herzinfarkt-Risiko mit Hilfe der Haare messen

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
4. März 2017
in News
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Kann das Herzinfarktrisiko mit Hilfe einer Haarprobe ermittelt werden? Das behaupten Wissenschaftler der „University of Western Ontario“ im kanadischen London. Stress könnte nämlich eine Ursache für einen Herzinfarkt sein.

Forscher der „University of Western Ontario“ haben festgestellt, dass das Herzinfarktrisiko anhand einer Haaranalyse messbar ist. Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten, konnten die Wissenschaftler einen erhöhten Cortisol Wert feststellen. Cortisol ist ein sogenanntes Stresshormon und wird in den Haaren abgelagert. “Durch die Cortisol-Konzentration im Haar ist messbar, wie hoch das Herzinfarktrisiko ist”, so die Mediziner im Resümee.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der seit Jahren gehegte Verdacht, dass Stress in Beruf, Familie oder Beziehung das Herzinfarkt Risiko vergrößert. Denn Stress führt zu einer erhöhtes Ausschüttung von Cortisol. Bislang war es Medizinern nur möglich, das Stresshormon im Blut, Speichel oder Urin zu messen. Allerdings war das Hormon nur unmittelbar nach der Stresssituation messbar. Wollten Ärzte einen längeren Zeitraum bemessen, war das kaum möglich. Durch die Haaranalyse ist es nun gelungen, eben diesen Langzeitwert zu ermitteln. Das haben die Molekulartoxikologen um Gideon Koren und Stan Van Uum in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazin “Stress” berichtet.

In einer Studie wurden die Haare von 56 männlichen Herzinfarkt Patienten untersucht. In einer Kontrollgruppe befanden sich nochmals 56 Männer, die aus anderen gesundheitlichen Gründen im Krankenhaus verweilten. Auch von ihnen wurden Haarproben entnommen. Die Forscher ermittelten, dass die Haare eines Menschen im Durchschnitt einen Zentimeter pro Monat wachsen. Daraus erschloss sich, dass eine drei Zentimeter lange Haarprobe Werte von den letzten drei Monaten liefert. Bei der Studie wurde fest gestellt, dass der Stresshormon-Wert der Herzinfarkt Patienten gemessen anhand der letzten drei Monate deutlich höher war, als bei den anderen Probanden.

Neben Stress sind auch weitere Faktoren für einen Infarkt des Herzens verantwortlich. Dazu gehört eine ungesunde Lebensweise wie Rauchen oder Übergewicht, sowie Bluthochdruck und Diabetes. Doch die Forschungsergebnisse zeigten, dass Stress den höchsten Risikowert hatten. Die Wissenschaftler sehen in den Ergebnissen bedeutende Erkenntnisse in Herzinfarkt-Forschung. Denn wenn Stress-Geplagte ihren Lebensstil ändern und damit Stress vermeiden, könnten zahlreiche Herzinfarkte verhindert werden.

In diesem Zusammenhang passen die Ergebnissen einer dänischen Langzeitstudie der “Glostrup University Hospital”. Dort hatte man über 15 Jahre Krankenschwestern im Berufsleben untersucht und begleitet. Anhand einer Auswertungen konnte fest gestellt werden, dass Frauen die über Stress klagten, auch wesentlich häufiger von Herzinfarkten betroffen waren. (sb)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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