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Herzkrank durch schlechten Schlaf – Risiko steigt erheblich

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
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11. Februar 2022
in News
Comichafte Darstellung eines Mannes im Anzug, der auf einem Sofa ein Nickerchen macht.
Schlafstörungen können das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen - vor allem wenn sich verschiedene Schlafprobleme ergänzen. (Bild: VectorMine/stock.adobe.com)
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Wie sich die Schlafqualität auf das Herzerkrankungsrisiko auswirkt

Schlechter Schlaf kann sich nachteilig auf die Herzgesundheit auswirken. Laut einer aktuellen Studie kann sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch schlechte Schlafqualität sogar verdreifachen, wenn sich bestimmte Risikofaktoren ungünstig kombinieren.

Forschende der University of South Florida fanden heraus, wie sich einzelne Aspekte von schlechtem Schlaf auf die Herzgesundheit auswirken. Zudem können sich einige Risikofaktoren im Zusammenhang mit dem Schlaf ungünstig ergänzen. Die Studienergebnisse wurden kürzlich in dem renommierten Fachjournal „Scientific Reports“ vorgestellt.

Schlafqualität in einzelne Aspekte unterteilt

Die Arbeitsgruppe konzentrierte sich auf verschiedene Aspekte der Schlafqualität, darunter beispielsweise

  • die Schlafdauer,
  • die empfundene Erholsamkeit,
  • die wachen Episoden während einer Nacht,
  • den Zeitpunkt des Einschlafens,
  • die Regelmäßigkeit der Schlafzyklen.

Hierzu analysierte das Team die Daten von 6.820 amerikanischen Erwachsenen im Durchschnittsalter von 53 Jahren. Von allen Teilnehmenden lagen umfassende Informationen zu dem Schlafverhalten vor. Die einzelne Aspekte der Schlafqualität wurden dann mit ärztlich diagnostizierten Herzkrankheiten abgeglichen.

Risiko stieg beim Vorliegen mehrerer Aspekte

Dabei kamen die Forschenden zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der vorliegenden Aspekte der Schlafprobleme mit dem Herzerkrankungsrisiko verbunden ist. Mit jedem zusätzlichen Aspekt stieg das Risiko für die Diagnose einer Herzerkrankung um durchschnittlich 54 Prozent.

Bei einigen Teilnehmenden war das Risiko für die Diagnose einer Herzkrankheit durch mehrere vorliegende Schlafprobleme verdreifacht.

Koexistierende Schlafprobleme besser erfassen

„Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, koexistierende Schlafprobleme bei einer Person zu bewerten, um das Risiko einer Herzerkrankung zu erfassen“, erläutert Studienhauptautorin Soomi Lee. Sie ist Assistenzprofessorin für Alternsforschung und Laborleiterin an der University of South Florida.

Personen im mittleren Erwachsenenalter besonders gefährdet

Lee betont, dass die Schlafgesundheit zwar für alle Altersgruppen relevant ist, doch Menschen im mittleren Erwachsenenalter besonderes Anfällig für die Entwicklung von Schlafstörungen sind.

Dies sei auf die beruflichen und familiären Rollen zurückzuführen, die in dieser Altersgruppe oft stressige Lebenserfahrungen mit sich bringen. Laut Lee ist dies auch oft der Zeitpunkt, an dem Vorläufer von Herzkrankheiten entstehen und sich altersbedingte Schlafprobleme verfestigen.

„Dies ist eine der ersten Studien, die zeigt, dass auch bei gut aufgestellten Erwachsenen in der Lebensmitte mehr Schlafprobleme das Risiko einer Herzerkrankung erhöhen können“, kommentiert Lee.

Messung der Schlafqualität zu Prognose

Zudem legen die Ergebnisse ihr zufolge nahe, dass eine umfassende Messung der Schlafgesundheit wichtig ist, um eine Risikoeinschätzung über die Entwicklung von Herzerkrankungen abgeben zu können. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Soomi Lee, Christina X. Mu, Meredith L. Wallace, et al.: Sleep health composites are associated with the risk of heart disease across sex and race; in: Scientific Reports, 2022, nature.com
  • University of South Florida: Poor sleep can triple risk for heart disease (veröffentlicht: 07.02.2022), usf.edu

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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