• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Neue Studie: Mangelernährung verzögert die kindliche Entwicklung

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
19. April 2017
in News
Teile den Artikel

Auswirkungen auf Lernfähigkeit und Sozialverhalten

Wenn Kinder in den ersten fünf Lebensjahren unter Hunger oder einer mangelhaften Ernährung leiden, fällt ihnen beim Übergang in die Schule das Lernen schwerer. Auch die soziale Entwicklung ist häufig verzögert, lassen die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Universitäten Georgetown und Virginia in den Vereinigten Staaten vermuten.

In den USA ist fast jeder fünfte Haushalt mit Kindern von einer sogenannten Nahrungsunsicherheit betroffen, erklären die amerikanischen Wissenschaftler. Das bedeutet, die Kinder haben nicht genug zu essen oder es fehlen hochwertige Lebensmittel für eine gesunde Ernährung und einen aktiven Lebensstil.

Für die Studie hatten die Wissenschaftler Kinder von 3.700 Haushalten mit einem geringen Einkommen in den ersten fünf Lebensjahren begleitet. Anhand von Elternbefragungen beurteilten sie im Alter von 9 Monaten, 2, 4 und 5 Jahren die Ernährungssituation der jungen Probanden. Falls eine »Nahrungsunsicherheit« vorlag, wurde der Zeitpunkt bestimmt und das Ausmaß eingeschätzt. Mit dem Eintritt in die Vorschule machten die Wissenschaftler Tests zu den geistigen und sozial-emotionalen Fähigkeiten der inzwischen 5- bis 6-Jährigen. Sie bekamen zum Beispiel einfache Rechen- und Leseaufgaben und ihr Sozialverhalten, die Konzentrations- und Lernfähigkeit wurden untersucht.

Das Fazit: Wenn Kinder mangelernährt sind, verzögert sich ihre geistige und sozial-emotionale Entwicklung. Dabei spielt der Zeitpunkt eine große Rolle, schreiben die Autoren in der Fachzeitschrift »Child Development«. Im Säuglings- und Kleinkindalter war eine Mangelernährung deutlich schädlicher als im Vorschulalter. Wenn Kinder mehrere Phasen von Nahrungsunsicherheit erlebten, zeigten sich die negativen Auswirkungen mit dem Eintritt in die Vorschule noch deutlicher.

Vermutlich ist das Gehirnwachstum durch den Nährstoffmangel beeinträchtigt. Häufig zeigen die betroffenen Kinder auch eine erhöhte Reizbarkeit und Müdigkeit, was die Leistungen herabsetzt. Außerdem können die finanziellen Schwierigkeiten die Eltern-Kind-Beziehung stören. Das hätte wiederum Folgen für die sozial-emotionale Entwicklung. Allerdings lässt sich nicht ausschließen, dass weitere Faktoren die geistigen und sozialen Fähigkeiten der Kinder beeinflusst haben. Das sollen weitere Studien klären. Dennoch seien die Ergebnisse besorgniserregend. Die Autoren setzen sich für geeignete Hilfsprogramme ein, um die Ernährung von Kindern in sozial benachteiligten Familien zu verbessern. Heike Kreutz, bzfe

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Austausch von Workout-Ergebnissen über Social Media steigert die Leistung

Forscher: Schleim von Fröschen kann Grippeviren effizient abtöten

Jetzt News lesen

Eine Person greift sich an das Handgelenk.

Osteoporose: Cumarine ein wirksamer natürlicher Behandlungsansatz

17. Mai 2026
Zeichnerische Darstellung der Leber

Fettleber: Diese Pflanzenstoffe helfen nachweisbar

17. Mai 2026
Aus einem Glaskrug wird Milch in ein Glas geschüttet

So beeinflussen Kuhmilch, Haferdrinks & Co Karies und Parodontitis

17. Mai 2026
Schematische Darstellung des Darms und der Darmflora.

Parkinson: Bestimmte Bakterien der Darmflora erhöhen das Risiko

17. Mai 2026
Vergleich der Knochendichte: Auf der linken Seite ist ein gesunder Knochen, auf der rechten Seite ein poröser Knochen.

Osteoporose mit erhöhtem frühzeitigen Sterberisiko verbunden

17. Mai 2026
Jugendliche können aus verschiedenen Gründen das Verlangen haben ihrem Leben vorzeitig ein Ende zu setzen. (Bild: Alexander Zhiltsov/Stock.Adobe.com)

ADHS: Wirkstoffe aus Tee & Kaffee können helfen

16. Mai 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR