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Forscher: Rauchen der Großmütter kann zu Asthma bei den Enkeln führen

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
1. Oktober 2015
in News
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Studie belegt Vorfahren können durch ungesunde Lebensumstände spätere Generationen beeinflussen
Es gibt Hinweise für einen Zusammenhang zwischen Asthma und Rauchen in früheren Generationen. Asthma ist eine der am häufigsten verbreiteten Erkrankungen im Kindesalter. Beim European Respiratory Society International Congress 2015 in Amsterdam wurde durch Forschungsergebnisse belegt, dass Vorfahren schuld an Asthmaerkrankungen ihrer Enkel sind.

Asthma ist eine Krankheit, die unsere Lungen betrifft. Sie zählt zu den am häufigsten vorkommenden Langzeiterkrankungen bei Kindern. Auch Erwachsene können Asthma bekommen. Betroffene leiden meist unter Atemnot und einem Engegefühl in der Brust. Erkrankte klagen über Husten in der Nacht oder am frühen Morgen. „Wer an Asthma erkrankt ist, hat dies sein ganzes Leben lang“, erklärten Forscher des Centers for Desease Control and Prevention. Allerdings treten heftige Asthma-Attacken nur auf, wenn irgendetwas die Lungen reizt. In den meisten Fällen ist nicht genau bekannt was Asthma verursacht. Leider ist auch noch nicht bekannt, wie die Lungenerkrankung zu heilen ist.

Acht Prozent Erwachsene und 9,3 Prozent der Kinder in den USA haben Asthma
Nach Angaben des Centers for Desease Control and Prevention (CDC) sind acht Prozent der Erwachsenen und 9,3 Prozent der Kinder in den USA von der Krankheit betroffen. Diese Rate hat in den letzten 50 Jahren stark zugenommen. Es wurde vermutet, dass Umwelteinflüsse hierfür verantwortlich sind. In letzter Zeit begannen Forscher aber die Ursache auch bei früheren Generationen zu suchen. Nun gibt es zunehmende Beweise, dass Großmütter schuld sein könnten.

Asthma Risiko für Enkel steigt enorm wenn schwangere Großmütter geraucht haben
Eine aktuelle Studie aus Schweden, untersuchte Risiken in der gesamten Bevölkerung. Diese bezieht auch Beweise mit ein, die direkt von Großmüttern stammen. Die verwendeten Daten wurden zu der Zeit erhoben, als die Großmütter schwanger waren. Das Ergebnis war erstaunlich. Demnach erhöhte sich das Asthma Risiko um zehn bis 22 Prozent, wenn die Großmutter geraucht hatte. Laut „Medical News Today“ wurden zu diesem Zweck 44.853 Großmütter befragt. Die Studie bezieht sich auf gesammelte Daten aus den Jahren 1982 bis 1986. Besonders Tabakkonsum wurde während dieser Zeit genau erfasst. Die Verwendung von Asthma-Medikamenten wurde bei 66.271 Enkeln festgestellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Kinder ein erhöhtes Asthma-Risiko von zehn bis 22 Prozent hatten, wenn deren Großmütter während ihrer Schwangerschaft rauchten. Unabhängig davon, ob die Mütter der Kinder rauchten, oder nicht.

Schädliches Verhalten in der Gegenwart kann zukünftige Nachfahren beeinflussen
Umweltfaktoren wie Tabak können die Aktivität von Genen beeinflussen. Dieser Prozess ist als epigenetische Modifikation bekannt. Es wird immer deutlicher, dass Änderungen an nachfolgende Generationen weitergegeben werden können. Außerdem ist es möglich, dass Generationen übersprungen werden und gesundheitliche Probleme erst später auftauchen. Besonders Tabakkonsum scheint noch Generationen später Asthma-Erkrankungen auslösen zu können.

Dr. Caroline Lodge, einer der Autoren der Studie, erklärte, dass „Rauchen in früheren Generationen das Risiko von Asthma in nachfolgenden Generationen beeinflusst“. Diese Erkenntnis „könnte auch wichtig für die Übertragung andere Erkrankungen sein“, fügte die Forscherin hinzu. Um die Asthma-Epidemie zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie schädliches Verhalten in der Gegenwart zukünftige Generationen beeinflussen kann. Die Medizinerin forderte Forscher dazu auf, bei einer Beurteilung des Asthma-Risikos nicht nur genetische Veranlagung einzubeziehen. Lodge gab zu bedenken, dass es möglicherweise eine erbliches, nicht-genetisches Risiko, durch eine vorherige Generation geben könnte. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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