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Rückruf: Fisch-Produkt wird als gesundheitsgefährdend eingestuft

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
8. März 2022
in News
Frisches rohes Fischfilet auf einem Holzbrett
Das niederländische Unternehmen Fisherman’s Choice ruft das Fisch-Produkt „Asian Choice Premium Pangasius Fillets“ aufgrund einer bestehenden Gesundheitsgefahr zurück. (Bild: Mara Zemgaliete/stock.adobe.com)
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Rückruf: Gesundheitsgefahr durch Fisch-Produkt

Das Unternehmen Fisherman’s Choice aus den Niederlanden hat einen Rückruf für den Artikel „Asian Choice Premium Pangasius Fillets“ gestartet. Den Angaben zufolge hat das Fisch-Produkt einen zu hohen Gehalt an Chlorat.

Das niederländische Unternehmen Fisherman’s Choice ruft das Fisch-Produkt „Asian Choice Premium Pangasius Fillets“ aufgrund einer bestehenden Gesundheitsgefahr zurück. Der Verzehr des Artikels könnte vor allem bei bestimmten Risikogruppen zu unerwünschten Wirkungen führen.

Produkt wird als gesundheitsgefährdend beurteilt

Laut einer Mitteilung, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat, ruft das Unternehmen Fisherman’s Choice aus den Niederlanden folgendes Produkt zurück:

„Premium Pangasius Fillets“ (170/220), 800 Gramm, Lotcode VN/069/VI/090, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 09.11.2022, product code DV2303, Marke: Asian Choice, EAN: 8713913003984.

Den Angaben zufolge wurde der Artikel deutschlandweit vertrieben. „Das Produkt hat einen zu hohen Gehalt an Chlorat. Aufgrund der Feststellung eines Chloratgehaltes in Höhe von 7,4 ± 3,7 mg/kg wird das Produkt als gesundheitsgefährdend beurteilt“, heißt es in dem Schreiben.

Hemmung der Jodaufnahme möglich

Wie das Unternehmen schreibt, kann eine wiederholte Exposition gegenüber Chlorat beim Menschen dazu führen, dass die Jodaufnahme gehemmt wird. Diese Hemmung kann bei bestimmten Risikogruppen zeitweilige Veränderungen des Schilddrüsenhormonspiegels verursachen.

Den Angaben zufolge ist die Hemmung der Jodaufnahme reversibel. Besonders betroffen von unerwünschten Wirkungen können Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen, mit Jodmangel sowie Neugeborene und Kinder sein. Eine weitere kritische Gruppe sind Schwangere, die schon eine Schilddrüsenfunktionsstörung aufweisen.

Die einmalige Aufnahme von Chlorat (akute Exposition) wirkt sich nicht nennenswert auf die Hemmung der Jodaufnahme aus, kann jedoch bei höheren Chloratkonzentrationen zu einer Schädigung der roten Blutkörperchen führen. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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