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Rückruf für Käse: Krankmachende Bakterien im Feta nachgewiesen

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
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8. Juli 2023
in News
Derzeit wird Fetakäse zurückgerufen. In dem betroffenen Produkt wurden krankheitserregende Bakterien nachgewiesen. (Bild: dmitrimaruta/stock.adobe.com)
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Derzeit ruft die Trienon GmbH Fetakäse zurück. Grund für den Rückruf: In dem Käse wurden krankheitserregende Bakterien vom Typ Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Der Konsum kann zu Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Für einige Personengruppen sind die Bakterien besonders gefährlich.

Die Trienon GmbH startet einen Produktrückruf für den Käse „MEANDROS – Feta“ in der 200 Gramm Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25.10.2023 aus der Charge 13290423. Vertrieben wurde der Fetakäse durch die NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG.

Was sind Shigatoxin-bildenden Escherichia coli?

Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) sind Bakterienstämme, die bestimmte Toxine produzieren können. Wenn diese Bakterien in dem menschlichen Verdauungstrakt ihre Toxine freisetzen, kann es zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen kommen.

Eine Infektion mit STEC kann zu Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. In einigen Fällen kann die Infektion schwerwiegendere Komplikationen verursachen, wie beispielsweise das hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), welches zu Nierenproblemen, Blutarmut und Blutgerinnungsstörungen führen kann.

Insbesondere ältere Menschen, Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind anfälliger für schwerwiegende Komplikationen. Verbraucherinnen und Verbraucher, die den oben genannten Käse bereits gekauft haben, sollten diesen daher nicht verzehren.

Wo wurde der Fetakäse verkauft?

Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrifft der Rückruf die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Rückgabe in der Einkaufsstätte

Der vom Rückruf betroffene Fetakäse kann in der jeweiligen Einkaufsstätte abgegeben werden. Der Kaufpreis wird dort auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückerstattet. Eventuelle Rückfragen können an den Kundenservice der Trienon GmbH gerichtet werden.

Weiterer Rückruf für Käse

Darüber hinaus wird derzeit auch noch italienischer Reibekäse zurückgerufen. In dem betroffenen Parmesankäse wurden Glasscherben entdeckt. Beim Konsum besteht Verletzungsgefahr. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dem Artikel „Käse-Rückruf: Verletzungsgefahr durch Glasscherben im Parmesankäse“. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Rückruf MEANDROS – Feta (veröffentlicht: 05.07.2023), lebensmittelwarnung.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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