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Gesundheitsgefahren: Unsichtbare Gifte aus Haushaltspilzen gelangen in die Lunge

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
28. Juni 2017
in News
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Experten untersuchen drei unterschiedliche Haushaltspilze und deren Auswirkungen
Pilze im Haushalt können zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Forscher fanden jetzt heraus, dass Toxine aus sogenannten Haushaltspilzen leicht in die Luft gelangen können und so die Gesundheit der Betroffenen gefährden.

Die Wissenschaftler der National Veterinary School of Toulouse stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass Toxine aus Pilzen im Haushalt leicht in die Luft gelangen und so zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Applied and Environmental Microbiology“.

Mykotoxine sind eine Quelle der Luftverschmutzung in Innenräumen
Drei Arten von Pilzen, welche auf gewöhnlichen Haushaltstapeten wachsen, können sich über die Luft verbreiten, sagen die Experten. Die sich durch die Luft verbreitenden Toxine aus diesen Pilzen schädigen die menschliche Gesundheit. Sogenannten Mykotoxine sollten als eine Quelle der Luftverschmutzung in Innenräumen angesehen werden, erklären die Forscher.

Mykotoxine sollten als Parameter der Raumluftqualität untersucht werden
Mykotoxine können durch die Luft übertragen werden und führen so zu einer Belastung der Atemluft innerhalb von Gebäuden, erläutert Autor Professor Jean-Denis Bailly. Durch die Luft können die Mykotoxine dann eingeatmet werden und sollten deswegen als Parameter der Raumluftqualität untersucht werden, insbesondere in Häusern mit sichtbarer Pilzkontamination, fügt der Experte hinzu.

Welche Haushaltspilze wurden untersucht?
Es gibt weit weniger Untersuchungen über die Gefahren der durch Luft übertragenen Pilz-Toxinen, als über die Pilz-Toxine in Lebensmitteln. Die Experten konzentrierten sich bei ihrer aktuellen Studie besonders auf drei Arten von Pilzen, welche gewöhnlich in kontaminierten Nahrungsmitteln gefunden wurden: Penicillium brevicompactum, Aspergillus versicolor und Stachybotrys chartarum.

Wie war der Versuch aufgebaut?
Bei ihrer Untersuchung schuf das Team einen fließenden Luftstrom über ein Tapete, welche mit den drei Arten von Pilzen verunreinigt war. Später analysierten die Wissenschaftler dann die Proben der Luft. Dabei konnten die Mediziner feststellen, dass einige Toxine auf winzigen Staubpartikeln vorhanden waren, diese können dann leicht von Menschen und Tieren eingeatmet werden. Die unterschiedlichen Arten der Pilze setzten verschiedene Mengen an Pilz-Toxinen frei, fügen die Forscher hinzu.

Belastung der Luft in Haushalten sollte untersucht werden
Bisher wurde nur wenig Forschung über die Wirkung von solchen Toxinen durchgeführt. Besonders darüber, wie sich diese Toxine auswirken, sobald sie eingeatmet wurden, erläutern die Mediziner. Experten hatten schon zuvor die Gefahren der Raumluftverschmutzung hervorgehoben. Früher wurde viel Aufmerksamkeit auf Luftschadstoffe aus Autoemissionen, Fabriken und Kraftwerken gerichtet, aber auch die Belastung der Luft in Haushalten sollte untersucht werden, mahnen die Forscher.

Zunehmende Isolierung von Häusern kann das Problem noch weiter verstärken
Die Bemühungen zur Steigerung der Energieeffizienz können die Probleme laut AUssage der Mediziner verschärfen. Durch die zunehmende Isolierung von Häusern steige die Gefahr der Pilzbelastung in der Luft, erklären die Experten. Die Anwesenheit von Mykotoxinen im Innenbereich sollte als ein wichtiger Parameter der Luftqualität in Betracht gezogen werden, fügt Autor Professor Bailly hinzu. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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