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Ursache der Bakterien im Trinkwasser in Ahrweiler

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
11. September 2014
in News
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Bakterien in Trinkwasser in Ahrweiler: Ursache wahrscheinlich gefunden

11.09.2014

Laut Behördenangaben war ein kontaminierter Belüftungsschacht die wahrscheinliche Ursache für die bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers. Mehrere Tausend Menschen waren von der Keimbelastung des Trinkwassers im Kreis Ahrweiler betroffen.

Wie eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch mitteilte, habe das Wasser in dem etwa 12 Kilometer langem Schacht von Wachtberg in Nordrhein-Westfalen bis hinein in die Gemeinde Grafschaft sowie nach Bad Neuenahr-Ahrweiler eine „besonders hohe Konzentration von Bakterien gehabt“. Die E-coli Bakterien seien nach Ansicht der Kreisverwaltung durch den massiven Regen der letzten Wochen dorthin gelangt. „Nun ist der Schacht gereinigt, desinfiziert und abgedichtet, versicherten die Verantwortlichen. Hierzu wurde der Schacht auch abgepumpt.

Weiterhin Wasser für den Verzehr und Mundhygiene abkochen
Dennoch sollten die Bürger weiterhin das Wasser für den Verzehr und Zähneputzen zuvor abkochen oder handelsübliches Minirealwasser verwenden. Der wichtige Hinweis zur Vorsorge der Gesundheit werde erst aufgehoben, wenn mindestens drei Proben in Folge und Serie die vorgeschriebenen Grenzwerte im Trinkwasser einhalten. „Bislang hat nur eine von 55 Proben die Grenzwerte überschritten“. Diese stamme aus der Transportleitung aus Wachtberg. „Die Transportleitung wird nun gechlort“. Es könne sein, dass Bürger hierdurch einen eigentümlichen Chlorgeruch wahrnehmen. Dies sei aber ungefährlich, wie betont wurde.

Keime können Durchfallerkrankungen auslösen
Einige der E.-coli-Bakterien können zum Teil schwere Infektionen oder Durchfall auslösen. Besonders gefährdet sind chronische Kranke, ältere Menschen, Kleinkinder und Schwangere. Laut der Gesundheitsbehörden gebe es derzeit keine gehäuften Erkrankungsraten in der betroffenen Region. (sb)

Bild: Sebastian Karkus / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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