Besenreiser: Ursachen, Hausmittel und Vorbeugung

Dr. Utz Anhalt

Entstehung und Behandlung von Besenreiser

Kleine Venen in der Haut, die wie ein Spinnennetz erscheinen, in rot, blau und violett, nennen wir Besenreiser – im englischen spider veins. Gewöhnliche Krampfadern sind größer, gewundener und oft dunkler. “Spinnenvenen” entstehen in den Beinen, wenn die Blutzufuhr in die Blutgefäße nicht mehr funktioniert, und sich das Blut in den Venen sammelt, statt zum Herzen zurück zu fließen. Das weitet die Venen, fühlt sich unangenehm an und sieht oft unästhetisch aus. Unbehandelt werden Krampfadern (Varizen) und Besenreiser mit der Zeit schlimmer. Betroffen sind Männer und Frauen allen Alters, vor allem aber Frauen im gebärfähigen Alter und ältere Frauen.

Die Venen verlieren ihre Elastizität

Normalerweise wandert das Blut vom Herzen durch den Körper in die diversen Zellen durch ein Netz von Arterien und Blutgefäßen. Dann kehrt es durch die Venen ins Herz zurück, gewöhnlich bewegt sich das Blut in eine Richtung. Die Bewegung der Muskeln stärkt die Venen, welche es zum Herzen pumpen – deshalb ist Muskeltraining wichtig für den Blutkreislauf.

Besenreiser entstehen, wenn das Blut nicht mehr zum Herzen zurück fließt, sondern sich stattdessen in den Venen sammelt. (Bild: doroguzenda/fotolia,com)

Venen enthalten Klappen, die dem Blut helfen, in die richtige Richtung zu fließen, aber bei Besenreisern fließt ein Teil dessen zurück, und das verursacht eine Schwellung. Schwäche in den Venen liegt an einem schwachen Blutkreislauf, allerdings ist bis heute nicht geklärt, warum bei manchen Menschen die Ventile schlechter arbeiten als bei anderen.

Wenn das Blut in die Krampfadern fließt, werden die Venenwände steif und verlieren ihre natürliche Elastizität sowie die Fähigkeit, es effektiv zum Herzen zu pumpen. Die Adern formen sich da, wo Ventile ungenügend arbeiten, deshalb zeigen sie sich oft in der Haut rund um perforierte Venen.

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Spinnenvenen sind weit verbreitet

Krampfadern im Allgemeinen und “spider veins” im Speziellen sind ein verbreitetes Phänomen bei Erwachsenen. Diese abnorm großen Gefäße erscheinen meistens auf den Beinen und werden mit dem Alter häufiger. Besenreiser und Varizen betreffen jeden zweiten Erwachsenen beiderlei Geschlechts. Die erweiterten Venen bilden sich dabei nahe an der Unterhaut. Häufig zeigen sie sich auch i Form von Gesichtsäderchen.

Symptome bei Besenreiser

Die kleinen durchschimmernden Äderchen sind erst einmal noch keine Krankheit in dem Sinne, dass sie Symptome verursachen, die die Gesundheit gefährden. Vor allem handelt es sich um kosmetische Probleme: Kaum jemand hat gerne ein “Spinnennetz” aus geschwollenen Venen im Gesicht oder im Dekolletee.

Manche Menschen leiden psychisch unter den auffälligen Ansammlungen von Blut. So schreibt eine Betroffene: “Ich hatte mit 15 schon Besenreiser auch ziemlich in der Nähe der Intimzone. Ich hatte schreckliche Angst, dass wenn es meinem Freund auffallen würde, er etwas sagen würde und deshalb sind wir auch nur bei etwas dunklerem Licht intim geworden.”

Andere leiden nicht so sehr, dass sie ernste psychische Probleme hätten, doch unangenehm ist ihnen das Aussehen der Venen schon. Eine Betroffene berichtet: “Gerade im Sommer finde ich es ganz schrecklich. Ich trage auch gerne Kleider und Röcke und habe keine Lust ewig vor dem Spiegel zu stehen um mir meine Beine mit wasserfestem Make Up voll zu schmieren. Färbt trotz Puder sowieso wieder ab.”

Alle Arten von Krampfadern können problematische Symptome mit sich bringen: Sie brennen, kratzen, schwellen, die Betroffenen können schwer die Beine heben oder die Beine verkrampfen sich. Wenn die Patienten lange stehen oder sitzen, verstärken sich die Beschwerden. Die Haut verfärbt sich.

Viele betroffene Frauen vermeiden es auch bei heißen Temperaturen, kurze Hosen oder Röcke anzuziehen. (Bild: Michal Ludwiczak/fotolia.com)

Viele Frauen berichten, dass ihre Beine anschwellen und sich müde anfühlen, vor allem am Ende des Tages. Manche Betroffene bemerken auch, dass die Symptome während der Periode deutlich zunehmen.

Bei schwereren Verläufen verfärben sich die Beine braun-grau, kratzen oder verändern ihre Größe. Druck von oben produziert Geschwüre an der Druckstelle. Je näher sich die Venen an der Unterhaut befinden, umso stärker zeigen sich die Symptome an der Oberfläche. Selten entzünden sich die erweiterten Venen sogar. Der Fachbegriff dafür lautet Phlebitis.
Es können sich Blutklumpen bilden oder Blutungen entstehen

Weibliche Hormone?

Frauen sind weit häufiger betroffen als Männer. Fast 30 % aller Frauen, die bisher nicht betroffen waren, entwickeln sie während der Schwangerschaft. Allerdings gehen diese manchmal nach der Entbindung zurück.

Die Zahl der Fälle steigt noch einmal gewaltig nach der Menopause an, wenn die reproduktiven Hormone abfallen. Das legt die Vermutung nahe, dass der weibliche Hormonhaushalt sich auf das Entstehen von großen Krampfadern und “Spinnenvenen” auswirkt. Östrogenrezeptoren sind in diesen häufiger als in normalen Segmenten der Venen, während das Schwangerschaftshormon Progesteron mehr Rezeptoren in den normalen Segmenten zeigt. Viele Frauen berichten außerdem, dass der Schmerz in den betroffenen Bereichen unmittelbar vor der Periode am schlimmsten ist.

Je mehr Babys eine Frau hat, umso mehr steigt das Risiko, Krampfadern zu bilden. Manche Fachleute glauben, dass ein Anwachsen des Uterus, und das verstärkte Pressen, den Pump-und-Fließ-Mechanismus stört, der ermöglicht, dass das Blut zum Herzen fließt, indem er Druck auf die Venenwände ausübt.

Andere meinen hingegen, dass Frauen mit einer genetischen Disposition zu erweiterten Venen diese entwickeln, wenn sie die entsprechenden Hormone bilden.

Außer Schwangerschaft sind Antibaby-Pillen und Östrogentherapien für die Menopause potenzielle Auslöser für Krampfadern. Hinzu kommen Risikofaktoren wie fortgeschrittenes Alter, Berufe, die langes Stehen erzwingen, eine familiäre Vorbelastung und Fettleibigkeit (Adipositas).

Besenreisern vorbeugen

Ein Dr. Wohlfahrt empfiehlt: “Die erste Säule gegen Bindegewebsschwäche ist regelmäßige Bewegung. Zur Festigung des Bindegewebes sind Ausdauersportarten am besten geeignet. Dabei ist wichtig, dass alle Muskeln gleichmäßig arbeiten und belastet werden. Das Training muss mindestens 30 Minuten dauern und sollte drei Mal die Woche wiederholt werden.”

Sport eignet sich also hervorragend, um den erweiterten Venen keinen Nährboden zu geben. Wohlfahrt sagt: “Die idealen Sportarten für das Bindegewebe sind Schwimmen, Wassergymnastik, Radfahren und Joggen. Aber auch Stepper und Cross-Trainer in Fitnessstudios sind gut geeignet. Der Vorteil ist, dass man im Fitnessstudio dann auch noch gezielt die einzelnen Muskelgruppen an Kräftigungsgeräten trainieren kann.”

Wassergymnastik ist hervorragend geeignet, um erweiterten Venen vorzubeugen. (Bild: AS Photo Project/fotolia.com)

Die feinen Hautäderchen sind ein Resultat schlechter Blutzirkulation, und alle Methoden, die den Blutkreislauf in Gang bringen, sind gut, um ihnen vorzubeugen. Besonders geeignet sind Stützsträpfe oder Kompressionsstrümpfe bei langem Sitzen oder Stehen. Schuhe mit flachen Absätzen sollten High Heels vorgezogen werden, um sowohl kleine Äderchen wie große Krampfadern zu verhindern.

Diese haben ihre Ursache auch in einem starken Druck auf den Beinen, der dazu führt, dass das Blut nicht mehr so die Beine durchströmt, wie es sollte. Ein einfacher Weg, um die Beine vom Druck zu entlasten ist, sie über das Herz zu heben.

Zu viel Salz fördert ebenfalls erweiterte Venen. Salz zu reduzieren, beugt ihnen also vor.

Das Gewicht spielt eine erhebliche Rolle. Die Körperfülle auf einem Level zu halten, der sich managen lässt, sich gesund zu ernähren und regelmäßig den Körper zu trainieren, minmiert den Druck auf die Venen.

Sauna oder nicht?

Betroffene diskutieren, ob in die Sauna gehen können oder nicht. Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Bei Wärme erweitern sich die Gefäße der oberflächlich liegenden Venen. Dadurch treten die rot-bläulichen Linien stärker hervor. Das ist aber noch kein Problem.

Auf einen Saunabesuch verzichten sollten Sie hingegen, wenn sie durch die Wärme in der Sauna geschwollene Beine bekommen oder Beinschmerzen auftreten.

Nach der Sauna sowie nach einer heißen Dusche oder einem Thermalbad sollten Sie ihre Beine kalt abbrausen. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, und das Blut gelangt besser zum Herzen.

Den Lebensstil ändern

Änderungen des Lebensstils können helfen, die Symptome zu lindern – jedoch nicht die Besenreiser auflösen, die sich bereits geformt haben. Dafür reduziert ein achtsames Verhalten die Beschwerden und erhöht die Lebensqualität.

Tägliche körperliche Beschäftigung, die die Muskeln beansprucht, vereinfacht es den Venen im unteren Beinbereich, Blut zum Herzen zu pumpen. Wandern, schwimmen oder Fahrrad fahren sind gute Optionen, um die Varizen in Schach zu halten.

Übergewicht drückt zusätzlich auf die Venen des unteren Beinbereichs. Wenn jemand schon Krampfadern hat und zu viel wiegt, ist die Behandlung dieser Venen nicht so effektiv wie bei Normalgewichtigen. Die extra Pfunde zu verlieren, bremst zukünftige Veneprobleme und stärkt den Erfolg jeder Therapie.

Die Beine am Ende jeden Tages anzuheben nimmt den Druck von den unteren Venen, die den ganzen Tag gegen die Gravitation arbeiten. Das Hochlagern hilft sogar, bestehende Krampfadern zu heilen. Sie können dazu mehrere Kissen unter die Beine legen, um sie über die Höhe des Herzens zu bringen und so den Blutkreislauf in den unteren Extremitäten zu fördern.

Das Hochlagern der Beine fördert den Blutkreislauf in den unteren Extremitäten und kann sogar bestehende Krampfadern lindern. (Bild: Clarini/fotolia.com)

Behandlung bei Besenreiser

Der Venenexperte Aljoscha Greiner sagt: “Es gibt feine und feinste Besenreiser. Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß und der Beschaffenheit der Hautäderchen. Am häufigsten wird die Verödungstherapie eingesetzt, in Fachkreisen auch Sklerosierung genannt.”

Eine solche Verödung ist unproblematisch. Greiner erläutert: “Es handelt sich dabei um eine Behandlung, die ambulant durchgeführt wird und im Durchschnitt nur etwa 15 Minuten dauert. Allerdings sind oft mehrere Sitzungen (in der Regel 3-4) nötig, um die lästigen Äderchen nahezu vollständig zu entfernen. Da die Behandlung nur die oberste Hautschicht betrifft, spürt der Patient nur kleine Einstiche in der Haut. Eine Betäubung ist meistens nicht nötig.”

Darüber hinaus gibt es eine Stufentherapie für alle Ausprägungsgrade, so Greiner: “Die Stufentherapie beinhaltet -je nach Befund- ein minichirurgisches Verfahren für die Nährvenen, die Verödungstherapie der einzelnen Besenreiseräste, die Micro-Sklerotherapie mit Lupenbrille für feine Äderchen und die Lasertherapie für allerfeinste Äderchen.”

In der Regel bezahlen bzw. erstatten die gesetzlichen und privaten Krankenkassen alle medizinisch notwendigen Behandlungen. Besenreiser und Mini-Krampfadern, sogenannte retikuläre Varizen, sind normalerweise nur aus ästhetischen Gründen störend und bereiten sonst keine Beschwerden. Die Behandlung der erweiterten Venen ist daher eine rein kosmetische Leistung, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Sklerotherapie

Eine effektive Methode ist die Sklerotherapie, die aus der Injektion einer Lösung in die betroffene Vene besteht. Diese Injektion enthält Salz, Fettsäuren und Glyzerin. Die Vene kollabiert und dies erlaubt dem Blut, zurück in den Blutstrom zu fließen. Sklerotherapie fühlt sich nicht schlimmer an als eine normale Injektion, dauert nur ein paar Minuten und hat keine Ausfallzeit zur Folge. Selten kommt es zu Quetschungen, normalerweise klärt sich alles in ein oder zwei Wochen.

Eine vollkommen schmerzfreie Methode der Behandlung heißt Krypto-Sklerotherapie. Hier verteilt der Arzt einen Schwall kühle Luft, die die Haut betäubt. Die dritte Option ist die Schaum-Sklerotherapie. Hier haftet Schaum an den Venenwänden. Es dauert dabei länger, bis sich Resultate einstellen.

Lasertherapie

Ein Laser ist ein extrem fokussierter Lichtstrahl. Ein Arzt kann diesen nutzen, um die Besenreiser und Krampfadern zu behandeln. Die Hitze des Lasers beschädigt die Vene und hinterlässt eine Gewebenarbe, welche die Vene verschließt. Eine verschlossene Vene verliert ihre Quelle und stirbt ab. Nach ein oder zwei Jahren ist sie verschwunden.

Die einfache Laserbehandlung setzt an der Außenseite der Haut an. Sie kann die durchschimmernden Linien bekämpfen und kleine Krampfadern, die direkt unter der Hautoberfläche liegen. Gewöhnlich bedarf es mehr als einer Behandlung. Die gesamte Therapie dauert 6 bis 12 Wochen.

Die durchschimmernden Hautäderchen können durch eine einfache Laserbehandlung beseitigt werden. (Bild: jutaphoto/fotolia.com)

Der Einsatz von Laserstrahlen in der Vene zerstört größere Krampfadern in den Beinen. Eine solche Behandlung ersetzt eine Operation. Eine Lasersonde wird dabei mit einem Katheder in die Vene eingeführt – durch eine kleine Punktur in der Haut, in der Regel kurz über oder unter dem Knie oder an der hinteren Wade, je nachdem, wo die Vene liegt.

Die präzise Frequenz des Lasers (1470 nm) zielt nur auf das Gewebe der Venenwand und verursacht dort Schädigungen, die der Körper versucht, zu reparieren. Die “Reparatur” hinterlässt Narbengewebe und oft ersetzt der Körper die komplette Ader durch einen neuen Strang. Darauf wird dann bisweilen das übrige Narbengewebe vom Körper absorbiert.

Für eine solche innere Behandlung wird das Bein betäubt. Eine leitende Hülle wird in die Vene gelegt – zum Beispiel von der Wade in den Oberschenkel. Der Laser wird so geleitet, dass die Spitze gerade aus dem Ende der Hülle heraus ragt. Betäubende Flüssigkeit wird rund um die Vene platziert, dann aktiviert der Arzt das Gerät.

Ist die Vene permanent geschlossen hat, leitet der Körper das Blut durch gesündere Venen. Kein anderes Gewebe im Bein wird durch die Behandlung beschädigt. Der Arzt beobachtet dabei die Vene auf einem Ultraschallschirm. Laser ist weniger schmerzhaft als das Abbinden und Auslösen der Vene, und die Wunde heilt schneller ab. Lokale Anästhesie oder ein leichtes Sedativum ist allerdings nötig.

Hochfrequenzablation

Bei der Hochfrequenzablation handelt es sich um eine minimal-invasive Behandlungsmethode bei Krampfadern. Der Arzt nutzt hier ebenfalls Hitze, um das Gewebe zu zerstören. Wie beim Laser bildet sich eine Narbe, die die Vene schließt. Der Unterschied besteht darin, dass der Arzt anstelle von Laserenergie Radiofrequenzenergie nutzt, um die Venenwand zu erhitzen und zu beschädigen.

Erfahrungsbericht

Ein Betroffener schreibt auf www.onmeda.de: „Auf der Suche nach einer minimalinvasiven Methode, bei der ich als Selbständiger schon am nächsten Tag wieder arbeiten kann, bin ich im Januar 2010 auf die Radiowellentherapie gestoßen.

Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass beide Beine unter defekten Klappen und insuffizienten Venen leiden, und es wurde empfohlen, die vena saphena magna links sowie magna und parva rechts per Radiowellenkatheter zu veröden, in der selben Sitzung noch mit dem Heißdampfkatheter nachzuarbeiten und Besenreiser mit dem Hautlaser zu eliminieren.

Die ambulante Operation erfolgte Mitte März unter Vollnarkose (circa 2 Stunden). Es war meine erste Vollnarkose, und ich hatte großen Respekt davor. Alles verlief bestens und bis auf wenige Blutergüsse und eine gewollte Thrombose im Bereich der mit Heißdampfkatheter behandelten Varizen am linken Bein gab es keine Probleme und ich war absolut schmerzfrei und konnte tatsächlich am nächsten Tag schon wieder arbeiten.

Mittlerweile ist bis auf Verhärtungen im Bereich der Varizen alles spurlos verschwunden, auch die Besenreiser und Einstiche für den Katheder.”

Konventionelle Operation von Krampfadern

Eine Betroffene schreibt auf www.gutefrage.net über die konventionelle Operation: “Habe vor einigen Jahren meine Krampfadern im rechten Bein entfernen lassen. 1 Tag stationärer Aufenthalt und dann wieder voll einsetzbar. Normalerweise wird man länger krank geschrieben, sollte aber laufen, so dass ich als Selbstständige wieder arbeiten konnte. Habe zwar etliche kleine Narben, aber inzwischen kaum sichtbar. Kein geschwollenes Bein mehr, keine Schmerzen, obwohl ich wie empfohlen wurde inzwischen nicht regelmäßig Stützstrümpfe trage. Aber die gibt es ja auch in vielen Farben. Also ich würde es wieder machen lassen.”

Basilikum gilt aufgrund seines hohen Vitamin-K-Gehalts als bewährtes Hausmittel gegen Besenreiser. (Bild: dusk/fotolia.com)

Hausmittel gegen Besenreiser

Basilikum enthält eine Menge Vitamin K, und das wiederum spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Blutgefäße, indem es das Calcium in Fluss hält. Das bremst den Blutstau und hilft so, die kleinen Hautäderchen zu verhindern. Vitamin K kurbelt außerdem die Produktion von Thrombin an. Dieses Protein stärkt den Fluss in die gesunden Venen, so dass die beschädigten Venen nicht durch Blut blockiert werden. Eine Studie der Universität Maastricht ergab, dass Basilikum in täglichen Mahlzeiten hilft, die Besenreiser verkümmern zu lassen, und zwar schon nach circa sechs Wochen.

Zitronenöl, dass etwa drei Mal am Tag in den betroffenen Bereich massiert wird, lindert die Schwellung und hilft so, den Blutkreislauf zu öffnen. Da gestautes Blut die Krampfadern verursachen kann, stärkt das Zitronenöl den Heilungsprozess.
Apfelessig schwächt die mit den erweiterten Venen verbundenen Symptome. Wie Zitronenöl stärkt es das Strömungssystem des Blutes. Es kann als Kompresse auf die betroffene Stelle gelegt werden. Die Kompresse bleibt rund 20 Minuten auf der Haut. Führen Sie die Anwendung einen Monat lang, zwei Mal täglich durch. (Somayeh Khaleseh Ranjbar, übersetzt von Dr. Utz Anhalt)