Folgeerkrankungen bei Diabetes verhindern

Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus
Heilpraxisnet

Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes

Als Folge der Zuckerkrankheit können Schäden an verschiedenen Organen auftreten. Besonders gefährdet sind Augen, Nieren, Herz, Blutgefäße und Nervensystem. Diabetische Folgeschäden entstehen allerdings seltener, wenn Blutdruck- und Diabeteswerte (Blutzucker und HbA1c) möglichst gut sind.

Was können Patienten tun?

Am wichtigsten sind möglichst gute Blutzucker-und Blutdruckwerte. Daneben sollten die Blutfettwerte regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden. Falls die Patienten rauchen, sollten sie das unbedingt aufgeben. Denn Rauchen fördert Gefäßveränderungen. Den Betroffenen ist zu empfehlen, dass sie sich viel bewegen, denn Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für die Durchblutung. Auch für eine gute Diabeteseinstellung können Sie viel tun. Lassen Sie alle drei Monate den HbA1c-Wert messen. Er zeigt, wie gut der Wert in den letzten zwei bis drei Monaten eingestellt war. Der Patient sollte ein bis zwei Mal täglich den Blutzucker messen und in ein Tagebuch eintragen. Das Tagebuch ist bei einer Behandlung mit Insulin oder Tabletten wichtig. Sie sehen darin zum Beispiel schnell, wenn der Blutzucker regelmäßig zu bestimmten Tageszeiten ansteigt. Der Gesundheitspass Diabetes ist ebenfalls sehr hilfreich, um alle wichtigen Werte immer parat zu haben. Der Therapeut kann die Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen darin eintragen.

Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus
Die Folgen einer Diabetes-Erkrankung an verschiedenen Stellen im Körper auftreten. Bild: www.fotolia.com © bilderzwerg

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Warum Diabetiker mehr brauchen
Laut eines Berichts der internationalen Diabetes-Föderation in Washington ist die Zahl der von der chronischen Stoffwechselkrankheit Diabetes Betroffenen in den vergangenen 20 Jahren weltweit um das Achtfache gestiegen. Untersuchungen haben gezeigt, dass zahlreiche Diabetiker im Vergleich zu stoffwechselgesunden Menschen einen niedrigen Magnesiumspiegel aufweisen. Nach Ansicht der Experten gibt es hierfür zwei Gründe:

1. Diabetes-Patienten nehmen mit der Nahrung zu wenig Magnesium auf.

2. Magnesium ist vor allem in Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Lebensmittel, die Diabetiker meist meiden.

Aufgrund einer veränderten Nierenfunktion scheiden Diabetes-Patienten den lebensnotwendigen Mineralstoff verstärkt aus. Außerdem weiß man heute, dass eine Unterversorgung mit Magnesium zur Entstehung einer Insulinresistenz beitragen kann. Ein Magnesiummangel kann das Diabetes-Risiko also negativ beeinflussen. Deshalb ist es für Diabetiker besonders wichtig, auf eine ausgeglichene Magnesiumbilanz zu achten.

Die Magnesium-Einnahme
Abhilfe schafft eine extra große Portion Magnesium. Wichtig ist, dass man bei der Auswahl vor allem auf einen körpereigenen Baustein achtet: reines Magnesiumcitrat. Magnesiumcitrat hat den Vorteil, dass es körperfreundlich und schnell aktiv ist. (Heinz Kropmanns, Heilpraktiker und Präsident des Verbandes Deutscher Heilpraktiker e.V.)

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