Bewusstes Genießen von Koffein oder Süßem steigert die Stimmung

Sebastian
Wenn im Winter draußen alles dunkel und trübe ist, schlägt das vielen Menschen schnell auf die Stimmung. Doch hier kann mit kleinen Tricks schnell für Abhilfe gesorgt werden. Denn wie die Verbraucher Initiative e.V. berichtet, können schon durch eine Tasse Kaffee oder einige Stückchen Schokolade die Laune und das Wohlbefinden verbessert werden. Dabei sollte jedoch nicht übertrieben werden, sondern bewusst genossen werden.
Trübes Winter-Wetter schlägt vielen Menschen aufs Gemüt
Kalte Temperaturen, trübe Sicht und nur hin und wieder mal ein bisschen Sonnenschein: Die Witterung in der dunklen Jahreshälfte macht vielen Menschen zu schaffen und sorgt oft für schlechte Laune, Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung. Helfen können hier jedoch laut der Verbraucher Initiative e.V. bestimmte Lebensmittel, denn schon eine bewusste Kaffee- oder Teepause könne einen stimmungsaufhellenden Effekt haben. Ebenso könnte es der Laune und dem Wohlbefinden gut tun, einige Stücke Schokolade oder eine Handvoll getrocknete Früchte zu essen.

Bewusst eingesetzt sind Kaffee und Schokolade Stimmungsaufheller. Bild: George Dolgikh - fotolia
Bewusst eingesetzt sind Kaffee und Schokolade Stimmungsaufheller. Bild: George Dolgikh – fotolia

„Die Getränke wärmen und sind wohltuend. Das Koffein in Kaffee, schwarzem und grünem Tee regt das Nervensystem an und muntert auf. Süßigkeiten aktivieren das körpereigene Belohnungssystem, dadurch steigt die Laune“, so die Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Borchard-Becker laut einer Mitteilung der Verbraucher Initiative e.V.

Beim Kauf auf fair gehandelte Produkte achten
Beim Verzehr von Kaffee, Tee, Kakao und exotischen getrockneten Früchte sollte jedoch nicht übertrieben, sondern besser bewusst genossen werden. Da es sich oft um Lebensmittel aus sogenannten Entwicklungsländern handelt, sollte zudem möglichst auf faire Produkte bzw. fairen Handel geachtet werden. Denn für die erzeugenden Kleinbauern gehören unter anderem viel zu niedrige und unregelmäßige Löhne, ungeregelte lange Arbeitszeiten, unzureichende medizinische Versorgung und eine fehlende soziale Absicherung zum Alltag, berichtet die Initiative weiter. Hinzu kämen „schwerwiegende gesundheitliche und ökologische Belastungen durch Pflanzenschutz- und Düngemittel“, so die Mitteilung.

Eins der wichtigsten Logos zur Erkennung fairer Produkte stellt das bekannte Fairtrade-Siegel dar, welches an ein grün-blaues „Yin-und-Yang“-Symbol auf schwarzem Hintergrund erinnert. Dieses wird in Deutschland von TransFair e.V. vergeben, wobei die Vergabe an eine Reihe von Kriterien geknüpft ist. Hierzu zählen unter anderem der direkte Handel ohne Zwischenhändler, Vorfinanzierung und langfristige Lieferbeziehungen, das Verbot von Kinderarbeit, ökologische Standards und garantierte Mindestpreise.(nr)

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