Blasenkarzinome: Schwarzwaldklinik Darstellerin Heidelinde Weis leidet an Blasenkrebs

Die Schauspielerin Heidelinde Weis ist an Blasenkrebs erkrankt. Der TV-Star hatte bereits zweimal zuvor Krebs. (Bild: Coloures-pic/fotolia.com)
Alfred Domke
„Schwarzwaldklinik“-Schauspielerin Heidelinde Weis leidet an Blasenkrebs
Die österreichische Schauspielerin Heidelinde Weis ist an Blasenkrebs erkrankt. Ärzten zufolge handelt es sich um einen „aggressiven großen Tumor“. Die 75-Jährige, die dem Publikum vor allem aus ihrer Rolle in der „Schwarzwaldklinik“ bekannt ist, unterzieht sich derzeit einer Chemotherapie.

TV-Star Heidelinde Weis hat Blasenkrebs
Die Schauspielerin Heidelinde Weis ist Medienberichten zufolge bereits zum dritten Mal an Krebs erkrankt. Wie „bild.de“ berichtet, leidet die 75-jährige Österreicherin an Blasenkrebs. Laut der Zeitung sagte der TV-Star, der vor allem aus seiner Rolle in der „Schwarzwaldklinik“ bekannt ist: „Plötzlich hatte ich starke Kreuzschmerzen.“ Nachdem diese nach einer Therapie nicht verschwunden waren, wurde sie in die Urologie überwiesen. „Der Professor sagte, es handelt sich um einen aggressiven großen Tumor, der so nicht operabel wäre“, erläuterte die Schauspielerin. Daher unterzieht sie sich derzeit einer Chemotherapie, die verhindern soll, dass der Tumor weiter wächst und so eine Operation Ende April möglich wird.

Die Schauspielerin Heidelinde Weis ist an Blasenkrebs erkrankt. Der TV-Star hatte bereits zweimal zuvor Krebs. (Bild: Coloures-pic/fotolia.com)
Die Schauspielerin Heidelinde Weis ist an Blasenkrebs erkrankt. Der TV-Star hatte bereits zweimal zuvor Krebs. (Bild: Coloures-pic/fotolia.com)

Schauspielerin hatte bereits zweimal zuvor Krebs
Dem Bericht zufolge erkrankte sie bereits 1997 an einem Analkarzinom und 2010 wurde die Diagnose Brustkrebs gestellt. Darüber hinaus pflegte sie zehn Jahre lang ihren schwerkranken Mann, bis dieser im Jahr 1998 starb. „Ich musste lernen, Dinge anzunehmen, ohne zu verzweifeln. Das ließ mich wachsen. Ich bin offener geworden, gelassener, großzügiger“, so die 75-Jährige. Nach den ersten drei Wochen Therapie sagte Weis: „Ich fühle mich gut, werde aber schnell müde.“ Auch Positives fällt ihr ein: „Ich darf essen, was und so viel ich möchte. Ich darf nicht abnehmen und muss Kraft für die Operation tanken. Die Chemotherapie lässt einen nicht zunehmen.“ Aufgeben kommt für sie keinesfalls infrage: „Ich hatte und habe alles, was man sich nur wünschen kann. Also wird auch dieser Krebs bewältigt und ich werde ihn bezwingen.“

Blasenkrebs wird oft erst spät diagnostiziert
Blasenkarzinome werden meist spät diagnostiziert, weil im Frühstadium oftmals keine Beschwerden spürbar sind. Das Hauptanzeichen ist Blut im Urin, der entweder mit bloßem Auge gesehen werden kann oder im Labor nachgewiesen wird. Im Spätstadium verursacht Blasenkrebs in der Regel Schmerzen beim Wasserlassen, weil entweder ein Harnstau oder ein Nierenstau eintritt. Außerdem kommt es zu Schmerzen im Bereich der Harnblase oder auch Flankenschmerzen. Die Aussicht auf Genesung hängt laut Gesundheitsexperten entscheidend von der bereits erfolgten Ausdehnung des Tumors bei Behandlungsbeginn ab. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft zählt Blasenkrebs mit jährlich knapp 16.000 Neuerkrankungen in Deutschland zu den häufigeren Krebsarten. Männer sind demnach mehr als dreimal so oft betroffen wie Frauen. (ad)

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