Ein Leben ohne Handy und Internet für Viele nicht mehr vorstellbar

Fabian Peters
Viele Jugendliche können sich ein Leben ohne Handy nicht vorstellen
Technische Neuerungen werden schnell Teil des Alltages und sind für nachkommende Generation bereits scheinbar unerlässliche Gegenstände. Dies gilt laut einer aktuellen Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ heute zum Beispiel für das Handy. Im Auftrag des Magazins hatte die GfK Marktforschung Nürnberg Jugendliche zu ihrer Einstellung gegenüber dem Handy befragt und dabei herausgefunden, dass mehr als 80 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sich nicht vorstellen können, wie der Alltag sich früher ohne Handy bewältigen ließ.

Handy-Umfrage
Das Handy ist für die meisten Jugendlichen ein unerlässlicher Alltagsgegenstand. (Bild: Lupo/pixelio.de)

Bildeten früher Telefonzelle ein wesentliches Element der Kommunikation, so ist jungen Menschen heute die Suche nach einer freien Telefonzelle oder das Durchwühlen der Taschen nach passendem Kleingeld gänzlich unbekannt. Ein Leben ohne Handy, wie dies noch vor rund 20 Jahren üblich war, kann sich die junge Generation nicht vorstellen. In der aktuellen repräsentativen Umfrage erklärten 82,4 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 72,7 Prozent der 20- bis 29-Jährigen, dass für sie die Bewältigung des Alltages ohne Smartphone oder Handy unvorstellbar sei. Insgesamt sind der repräsentativen Umfrage zufolge 39,8 Prozent der Deutschen entsprechender Auffassung.

Ein Verzicht auf das Internet ebenfalls unvorstellbar
Auch das Internet ist heute ein elementares Element im Leben vieler Deutscher, wobei jeder zweite Internetnutzer (48,8 Prozent) in der aktuellen Befragung angab, auf das Netz nicht länger als ein paar Tage verzichten zu können. „Von den 14- bis 19-jährigen Internetnutzern kommen 80,6 Prozent höchstens ein paar Tage ohne Internet aus, von den 20- bis 29-Jährigen 70,6 Prozent“, berichtet „Baby und Familie“. Insgesamt wurden für die Umfrage 2.151 Frauen und Männern ab dem Alter von 14 Jahren durch die GfK Marktforschung Nürnberg befragt, darunter 1.732 Personen, die das Internet nutzen. (fp)