Ökotest: Krebserreger in Babynahrung

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Ökotest: Krebserreger in Babynahrung

Das kritische Verbrauchermagazin "Öko- Test" hat in sieben Produkten von drei Anbietern mit fertigem Babybrei die Sicherheit der Verpackungen und die Belastung durch Schadstoffe getestet. Dabei fanden die Tester die krebserregenden Stoffe Benzol und Furan und vergaben an über die Hälfte der Produkte die Noten „ungenügend“ bis „mangelhaft“.

Die Stoffe Furan und Benzol entstehen vermutlich durch das hohe und lange Erhitzen zur Haltbarmachung eines Baby- Breis. Benzol kenn man als Bestandteil von Benzin, als Schadstoff in der Luft und als Ausgangsstoff für eine Reihe von Chemikalien. Furan wird als Harz als Formwerkstoff in Formkästen eingesetzt und kommt in der Natur als Pheromon vor. Es entsteht bei Behandlung von Lebensmotteln unter Hitze und ist im Tierversuch krebserregend getestet worden.

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Die Spueren oder auch teilweise erhöhten Werte führten dazu, dass über die Hälfte der getesteten Produkte die Note „ungenügend“ bis „mangelhaft“ bekamen. Zudem gaben die Ökotester an, dass die Hersteller Hipp und Bebivita „schwammig“ auf Fragen zur Sterilisation ihrer Produkte antworteten. Zudem sparen alle Anbieter mit Fleisch in den Produkten.

Aber auch Positives gab es zu vermelden: Die beauftragten Labore fanden keinerlei Hinweise auf Pestizide oder andere bedenkliche Keime. Nitratgehalte waren nur sehr gering und in den Verpackungen der Produkte steckten keine Weichmacher oder andere gefährliche Stoffe. Öko- Test gibt aber zu bedenken, dass Kritiker gegenüber Kunststoffverpackungen generell skeptisch sind und Glasverpackungen vorziehen. Bei Plastik könne sich eventuell eher etwas ablösen und mit den Lebensmitteln vermischen.

Gerade bei Babys ist es wichtig, dass sie zum Aufbau eines Immunsystems und wichtiger Funktionssysteme im Körper, die sie ein Leben lang benötigen, möglichst unbelastete Nahrung erhalten.

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In der Naturheilkunde wird schon lange dafür plädiert, biologisch hergestellte und frische Lebensmittel zu verwenden. Eine ausgewogene Küche, in der viel selbst hergestellt wird, bietet aus Sicht der Naturheilkunde einen guten Rahmen, um den Grundstein für die Ausbildung eines kompensationsfähigen Organismus zu legen. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 28.02.2010)