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Rückruf bei Aldi, Kaufland, Lidl, Netto, Penny: Salmonellen-Belastung bei Eiern aus ökologischer Haltung

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
24. Juni 2018
in News
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Bei Penny, Lidl, Aldi und Co im Verkauf: Salmonellen in Bio-Eiern

Die Eifrisch-Vermarktungs-GmbH und Co.KG aus dem niedersächsischen Lohne ruft Eier aus ökologischer Erzeugung wegen Salmonellen zurück. Diese Bakterien können Durchfall und weitere gesundheitliche Beschwerden verursachen. Vertrieben wurden die Eier über Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real, Lidl und Netto verkauft.

Rückruf von Bio-Eiern

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal „Lebensmittelwarnung.de“ berichtet, hat die Eifrisch-Vermarktungs-GmbH und Co.KG aus Lohne (Niedersachsen) einen Rückruf für „Konsumeier aus ökologischer Erzeugung“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 03.07.2018 bis 07.07.2018 und der Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 0-DE-0356331 gestartet. Offenbar wurden in den Eiern Salmonellen Enteritidis festgestellt. Die Bio-Eier in 10er- und 6er-Packungen wurden über die Handelsketten Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real, Lidl und Netto verkauft.

Bakterien können Magen-Darm-Erkrankungen verursachen

Salmonellen können Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen (Salmonellose) sein.

Die Erkrankung tritt einige Stunden bis Tage nach der Infektion auf und äußert sich vor allem durch plötzlich einsetzenden Durchfall, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Kältegefühl und Kopfschmerzen.

In manchen Fällen kommen Erbrechen und leichtes Fieber hinzu.

Die Beschwerden verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden beziehungsweise Tagen von selbst.

Für Säuglinge, kleine Kinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Flüssigkeitsverlust infolge von Durchfall und Erbrechen allerdings gefährlich werden.

„Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen“, heißt es auf „Lebensmittelwarnung.de“. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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