Sonnencreme gemieden: Mann erleidet durch die Sonnenstrahlen schwerste Verbrennungen

Sebastian
Wie folgenreich starke Sonneneinwirkungen sein können, wenn man ungeschützt sieben Stunden in der prallen Sonne verbringt, zeigt ein schottischer Gärtner bei Twitter. Der 20-Jährige veröffentlichte die Bilder als eindringliche Warnung. Bei fehlendem Sonnenschutz können sogar starke Verbrennungen auftreten.

„Von einem einfachen Sonnenbrand kann man dabei nicht sprechen“
Die massiven Folgen eines ungeschützten Aufenthalts in der direkten Sonne, bekam ein junger Mann aus Schottland zu spüren. Laut einer Meldung der „BBC“ verbrachte der Schotte Greg Binnie sieben Stunden in der freien Natur, um als Gärtner seiner Arbeit nachzugehen. Währenddessen bemerkte der Betroffene nicht, wie seine Haut immer mehr verbrannte. Erst am Abend machte seine Mutter ihn auf die massiven Brandverletzungen und Blasen aufmerksam. Doch dann war es schon zu spät. Er hatte sich Verbrennungen zweiten Grades zugezogen.

„Von einem einfachen Sonnenbrand kann man dabei nicht sprechen“, sagte Binnie gegenüber der BBC. „Mir wurde schon warm, doch ich dachte, das läge am vielen Arbeiten“.

Genau das ist das Trügerische. Die Brandverletzungen sind erst einige Stunden später bemerkbar. Es sei zudem schwer den Schmerz zu beschreiben. „Es ist, als wäre ein Riss in deiner Haut und es pulsiert.“ Spätestens wenn man die Bilder der Verbrennungen sieht, glaubt man ihm das. Binnie stellte diese auf Twitter, um andere zu warnen.

Hat man sich nach einem zu langen Aufenthalt im Freien einen Sonnenbrand geholt, wird einem oft zu Hausmitteln wie Quark geraten. Hilft der aber wirklich gegen die Beschwerden? (Bild: juefraphoto/fotolia.com)

Wenn wir unsere Haut zu starker Sonnenstrahlung aussetzen, hat das eine Entzündungsreaktion wie bei einer Verbrennung zur Folge. Dabei erweitern sich die Blutgefäße und verursachen eine Rötung und Schwellung sowie Jucken und Brennen an der betroffenen Stelle.

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollte man sich vorwiegend im Schatten aufhalten. Zudem ist Sonnencreme auch an schattigen Plätzen unverzichtbar. Kleidung und eine Kopfbedeckung bieten ebenfalls Schutz vor der UV-Strahlung.

Hausmittel bei einem einfachen Sonnenbrand können helfen
Wenn man dennoch von einem Sonnenbrand geplagt wird, verschaffen einfache Hausmittel Linderung. So sollte reichlich Wasser getrunken werden, da der Sonnenbrand dem Körper Flüssigkeit entzieht. Gleichzeitig beugt man damit auch einer Überhitzung oder einem Sonnenstich vor.

Eine lauwarme Dusche kann ebenfalls Linderung verschaffen. Dabei sollte ein milder Wasserdruck am Duschkopf eingestellt werden, um die Haut nicht zusätzlich zu belasten. Beim Duschgel ist die Verwendung eines schonenden, hautneutralen Produkts sinnvoll, um zu verhindern, dass die Haut zu sehr austrocknet.

Ein altes und effektives Hausmittel bei Sonnenbrand ist Quark. Großzügig auf Geschirrtücher aufgetragen kann er als Umschlag auf die betroffenen Stellen gelegt werden. Der Quark hat eine kühlende und antientzündliche Wirkung. Alternativ eignen sich auch Joghurt oder Kefir. In Buttermilch getränkte Tücher verschaffen ebenfalls Linderung. Nach der Anwendung sollten alle Rückstände des Milchproduktes gründlich abgewaschen werden, um die Gefahr einer Infektion zu reduzieren. In der Apotheke gibt es zudem Lotionen und Gels zur Linderung der Symptome.

Bei sehr starkem Sonnenbrand zum Arzt gehen
Wenn der Sonnenbrand so stark ist, wie bei dem schottischen Gärtner und sich bereits Blasen auf der Haut bilden, sollte man zum Arzt gehen. Eine Behandlung sollte dann keinesfalls auf eigene Faust durchgeführt werden. Öffnen Sie die Blasen nie selbst, es besteht Infektionsgefahr. Löst sich die Haut bereits flächig ab, ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen. (sb)