Statt Chips und Co. vorm TV: Gemüse und Früchte als Abendsnack

Wer zum Fernsehabend gerne Snacks hat, sollte besser auf Obst und Gemüse zurückgreifen. Diese sind gesünder als herkömmliche Imbisse wie Chips und Co. (Bild: Matthias Stolt/fotolia.com)
Alfred Domke
Finger weg von Chips und Co.: Gemüse und Früchte als Snacks am Abend
Für viele Menschen gehören kleine Snacks zu einem gemütlichen Fernsehabend oder einer geselligen Runde mit Freunden. Stark zucker- und fetthaltige Imbisse sind dabei besonders beliebt. Doch es gibt auch gesündere Alternativen. Diese sollten idealerweise schon vor dem Eintreffen der Bekannten oder dem Beginn des Films vorbereitet werden.

Wenn man mit dem Naschen nicht mehr aufhören kann
Hat man am Abend vor dem Fernseher erstmal mit dem Naschen angefangen, fällt es äußerst schwer, wieder damit aufzuhören. Der Heißhunger auf Süßes oder Herzhaftes scheint kaum zu stillen zu sein. Eine Methode, die von Experten empfohlen wird, um den Heißhunger auf Chips und Co. zu stoppen, ist, sich nur kleine Portionen mit aufs Sofa zu nehmen, da sonst der sogenannte „Kartoffelchips-Effekt“ (wenn man eine Handvoll isst, isst man die ganze Packung) droht. Oder man beugt direkt vor und bereitet gesündere Alternativen vor, wie Silke Schwartau, Lebensmittelexpertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg, in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa empfiehlt.

Wer zum Fernsehabend gerne Snacks hat, sollte besser auf Obst und Gemüse zurückgreifen. Diese sind gesünder als herkömmliche Imbisse wie Chips und Co. (Bild: Matthias Stolt/fotolia.com)
Wer zum Fernsehabend gerne Snacks hat, sollte besser auf Obst und Gemüse zurückgreifen. Diese sind gesünder als herkömmliche Imbisse wie Chips und Co. (Bild: Matthias Stolt/fotolia.com)

Gesundes in greifbarer Nähe
Hat man beispielsweise Appetit auf Herzhaftes wie Chips, können Gewürzgurken oder Cornichons eine Alternative sein. Auch Gemüsestückchen wie Paprikastücke, Möhrenstifte oder Cocktailtomaten bieten sich hier an. Diejenigen, die lieber süß snacken, greifen vielleicht zu Hüttenkäse mit Beeren, Obstsalat mit Quark oder einem Smoothie aus verschiedenen Früchten. Ganz wichtig dabei ist, dass sich das Gesunde direkt in greifbarer Nähe befindet und das Besorgen von Schokolade, Chips und Co. aufwendig wäre.

Kleine Snacks selber machen
Solche Snacks enthalten häufig einen Mix aus Zucker, Fett und Weißmehl und sehr viele Kalorien – machen aber nicht länger satt. Ganz im Gegenteil: „Stehen Geschmacksverstärker oder Aromastoffe auf der Zutatenliste, können auch diese Inhaltsstoffe zum Mehressen verleiten“, erläutert Schwartau in der Agenturmeldung. „Denn sie entfalten einen intensiven Geschmack auf der Zunge, und wenn dieser wieder verfliegt, möchte der Körper unbedingt mehr davon.“ Snacks, die meist ohne Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker auskommen, sind Gemüsechips. Diese gelten als ballaststoffreiche Alternative zu Kartoffelchips und lassen sich einfach selbst herstellen. (ad)

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