Anzeichen innerer Austrocknung (Dehydratation)

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Anzeichen innerer Austrocknung (Dehydratation)
Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu ca. 60 % aus Wasser. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist notwendig zur Aufrechterhaltung sämtlicher körperlichen und geistigen Funktionen, wir fühlen uns optimal leistungsfähig. Gehen dem menschlichen Körper, z.B. durch Krankheiten, größere Mengen an Wasser verloren, ohne dass ihm ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, droht innere Austrocknung (Dehydratation), die lebensgefährlich werden kann. Es gibt aber deutliche Anzeichen, die eine Austrocknung ankündigen und die am Allgemeinzustand, an Haut und Schleimhäuten sichtbar werden.

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Wird die Flüssigkeitszufuhr vernachlässigt, drohen erhebliche gesundheitliche Folgen aufgrund der Dehydratation. (Bildnachweis: Bernd Kasper/pixelio.de)

Wasser gelangt durch den Verzehr von Getränken und festen Nahrungsmitteln, aber auch durch Atmung in unseren Körper und verlässt ihn mit Urin, Schweiß sowie der Ausatemluft wieder. Durch ständige Regulation versucht der Körper nun, ein Gleichgewicht herzustellen.

Das wichtigste Signal des Körpers ist dabei das Durstgefühl, das bereits frühzeitig vor der Gefahr innerer Austrocknung warnt. Wenn wir also Durst verspüren, besteht schon ein gewisser Wassermangel, den es auszugleichen gilt. Wird dennoch keine Flüssigkeit aufgenommen oder weiterhin in großen Mengen ausgeschieden, folgen ein niedriger Blutdruck (Hypotonie), Herzrasen, geringe, konzentrierte Urinmengen, Müdigkeit, Schwächegefühl, Übelkeit und Konzentrationsstörung bis hin zur Bewusstseinstrübung. Äußerlich sichtbare Zeichen sind trockene Schleimhäute, eine rissige Zunge mit borkigem Belag und stehende Hautfalten: Dabei bilden sich Hautfalten, die mit Daumen und Zeigefinger hochgehoben werden, nach dem Loslassen nicht einfach zurück.

Ursachen für eine innere Austrocknung sind v.a. die vermehrte Ausscheidung von Wasser bei starkem bzw. anhaltendem Durchfall oder Erbrechen, bei übermäßigem Schwitzen, hormonellen Regulationsstörungen (Diabetes insipidus) sowie Störungen der Nierenfunktion. Auch die beständig geringe Flüssigkeitsaufnahme als Trinkgewohnheit kann zu gesundheitlichen Einschränkungen führen. Gerade alte Leute und Kinder trinken zu wenig (Wasser), was ihnen vor allem Erschöpfung, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen beschert. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin)

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Bild1: Lupo/pixelio.de