• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Sind Schwangerschaften auch für Männer bald möglich?

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
7. Dezember 2018
in News
Teile den Artikel

Geburt nach Transplantation des Uterus einer toten Spenderin

Vor etwa einem Jahr wurde in Brasilien ein Baby geboren, welches sich in einer Gebärmutter entwickelt hatte, die zuvor von einer toten 45-jährigen Frau transplantiert wurde. Normalerweise werden Uterus-Transplantationen von lebenden Spendern empfangen, was die Verfügbarkeit der Organe stark einschränkt. Die Möglichkeit, dass der Uterus von Verstorbenen erfolgreich konserviert und transplantiert werden kann, könnte dies in Zukunft ändern. Ermöglicht dieser medizinische Durchbruch in Zukunft sogar eine Schwangerschaft für hormonbehandelte Männer?

Den Wissenschaftlern der University of São Paulo ist es gelungen eine Uterus-Transplantation von einer toten Spenderin durchzuführen, welche schließlich zu einer erfolgreichen Schwangerschaft bei der Empfängerin des Organs führte. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „The Lancet“.

Uterus-Transplantationen mit toten Organen?

Seit dem Jahr 2014 werden sogenannte Uterus-Transplantationen erfolgreich durchgeführt. Diese Organe stammten von lebenden Spendern, daher ist die Verfügbarkeit stark eingeschränkt. Wenn jetzt Organe von toten Spendern erfolgreich konserviert und transplantiert werden können, führt dies zu einer Lockerung des Versorgungsenpasses bei Frauen, die sonst aufgrund von Gebärmutterproblemen nicht in der Lage sind schwanger zu werden. Vor dem Fall im Jahr 2016 war noch unklar, ob ein Uterus ein Baby gebären kann, wenn das Organ nach dem Tod der Spenderin entnommen wird. Das Baby wog bei der Geburt am 15. Dezember im Jahr 2017 2,5 kg und Mutter und Kind blieben nach der Geburt weiter gesund. Der transplantierte Uterus wurde während der Geburt wieder entnommen. Dies gibt Grund zur Hoffnung für Frauen, die aufgrund einer Verletzung, Krankheit, Operation (Hysterektomie) oder angeborenen Zuständen eine Transplantation zur Geburt eines Kindes benötigen würden.

Es gibt seit Jahren Diskussionen über assistierte Fortpflanzungstechnologien

Natürlich gibt es viele Diskussionen darüber, ob eine solche Transplantation einer Gebärmutter von einer toten Frau wirklich sinnvoll und moralisch vertretbar ist. Seit den frühen Diskussionen über assistierte Fortpflanzungstechnologien (wie IVF) in den 1920er Jahren sind die Meinungen über die Auswirkungen auf die Geschlechterrollen und insbesondere die Entscheidungen von Frauen geteilt. Damals gab es die Idee, eine Schwangerschaft in einem künstlichen Mutterleib durchzuführen. Dies wurde von einigen Experten als eine emanzipatorische Technologie angesehen, welche Frauen von den Pflichten des Gebärens und den damit verbundenen Einschränkungen befreit. Frauen könnten nur auf die soziale Gleichheit hoffen, wenn sie von der Verantwortung für die Geburt befreit werden, erklärten damals manche Mediziner. Es gab allerdings auch Forscher, welche der Meinung waren, dass ein künstlicher Mutterleib die Mutter-Kind-Bindung unterbrechen und Frauen ihrer Rolle berauben würde.

Geburten für alle Geschlechter?

Durch die potenzielle Verfügbarkeit von Schwangerschaften für sogenannte Transfrauen und sogar für Cis-Männer (Cisgender) mit Hormonbehandlungen können Uterus-Transplantate soziale Normen und Vorurteile in Frage stellen, indem sie neue Familienstrukturen schaffen, sagen die Wissenschaftler. Nur wenige Themen seien emotionaler als Konzeption und Kindererziehung, weshalb Möglichkeiten und Auswirkungen der Uterus-Transplantation besonders offen, geduldig und behutsam diskutiert werden sollten. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Schlafforschung: Zu viel Schlaf fördert tödliche Herzkrankheiten

Schweineherzen in Paviane transplantiert - Folgt nun die Transplantation in Menschen?

Jetzt News lesen

Eine junge Frau formt mit ihren Händen ein Herz vor ihrer Brust

Brustkrebs: Diese Lebensmittel senken das Risiko

28. Juni 2026
Drei Becher mit Slush-Ice auf einem Tisch.

BfR warnt vor Slush-Ice: Enthaltenes Glycerin ein Risiko

27. Juni 2026
Eine Flasche Nachtkerzenöl mit frischen Nachtkerzenblüten und geöffnete Schoten mit kleinen Samen.

Alzheimer: Heilpflanze des Jahres zeigt nachweisbaren therapeutischen Nutzen

26. Juni 2026
Mehrere braune Eier in Großaufnahme.

Ernährung: So beeinflusst Eierkonsum das Alzheimer-Risiko

26. Juni 2026
Arzt misst bei übergewichtiger Frau den Bauchumfang

Abnehmen: Jo-Jo-Effekt weniger schädlich als angenommen

26. Juni 2026
Grafische Darstellung des krankheitserregenden Pilzes Candida auris.

Ausbreitung resistenter Pilze: Gegenmaßnahmen dringend erforderlich

25. Juni 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR