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Herzinsuffizienz: Diabetes-Medikament soll auch bei Herzschwäche helfen

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
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24. September 2021
in News
Grafische Darstellung einer brüchigen Oberfläche, auf der ein Herz aufgemalt ist.
Ein Diabetes-Medikament wurde zur Behandlung von Herzschwäche in die Leitlinie aufgenommen. (Bild: igorbukhlin/stock.adobe.com)
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Herzschwäche: Neue medikamentöse Empfehlungen

Die aktuelle Leitlinie zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz wurde durch neue Empfehlungen ergänzt. Eine der größten Neuerungen ist die Aufnahme sogenannter SGLT2-Inhibitoren. Diese Art von Medikamenten wurde ursprünglich zum Einsatz bei Diabetes entwickelt. In Studien zeigte sich, dass auch Betroffene mit Herzschwäche von den Wirkstoffen profitieren können.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität (ÄZQ) in der Medizin veröffentlichte kürzlich die dritte Version der dritten Auflage der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Aufnahme der SGLT2-Inhibitoren zur Behandlung von Herzschwäche. Die Leitlinie kann kostenlos auf der ÄZQ-Webseite eingesehen werden.

Herzinsuffizienz-Leitlinie durch neue Empfehlungen ergänzt

Herzinsuffizienz gehört hierzulande zu den häufigsten Gründe für Krankenhauseinweisungen. Zudem ist die Herzschwäche eine der häufigsten Ursachen für einen vorzeitigen Tod. Die Leitlinie soll dazu beitragen, Ärztinnen und Ärzte sowie Interessierte über evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. 20 Fachgesellschaften und Organisationen sichten hierzu in regelmäßigen Abständen neuste Forschungsergebnisse, um daraus Empfehlungen für Diagnostik und Behandlung abzuleiten.

SGLT2-Inhibitoren ursprünglich zur Diabetes-Behandlung

In der Regel erfolgt alle fünf Jahre eine komplette Überarbeitung der Leitlinie. Zwischen diesem Zeitraum wird die Leitlinie durch wichtige Empfehlungen ergänzt. In diesem Fall wurden sogenannte SGLT2-Inhibitoren aufgrund der positiven klinischen Erfahrungen in die Leitlinie aufgenommen. „SGLT2-Inhibitoren wurden ursprünglich für die Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus entwickelt“, schreiben die Fachleute der ÄZQ in einer Pressemitteilung zu der Überarbeitung.

Weniger Krankenhausaufenthalte und Todesfälle

In klinischen Studien zeigte sich jedoch, dass es auch unter Patientinnen und Patienten mit normalem Blutzuckerspiegel zu weniger Krankenhausaufenthalten und weniger Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen kam. Am meisten profitierten die Teilnehmenden, die an einer chronischen Herzinsuffizienz litten.

Für wen kommen SGLT2-Inhibitoren in Frage?

SGLT2-Inhibitoren stehen bezüglich der Wahl des Wirkstoffs vor allem für die Patientinnen und Patienten im Vordergrund, die an Herzinsuffizienz und komorbidem Typ-2-Diabetes und/oder einer chronischen Nierenerkrankung leiden. Doch auch bei anderen Herzschwäche-Betroffenen könnte sich die Einnahme positiv auf die Behandlung auswirken. Beispielsweise konnten in Studien viele Teilnehmende die Einnahme von Diuretika durch die SGLT2-Inhibitoren reduzieren.

Ob die jeweilige Person für die Einnahme von SGLT2-Inhibitoren in Frage kommt, muss mit dem zuständigen Hausarzt, beziehungsweise der Hausärztin oder in einer kardiologischen Fachpraxis abgeklärt werden. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Ärztliches Zentrum für Qualität (ÄZQ): NVL Chronische Herzinsuffizienz jetzt mit Empfehlungen zu SGLT2-Inhibitoren (veröffentlicht: 23.09.2021)
  • Ärztliches Zentrum für Qualität (ÄZQ): NVL Chronische Herzinsuffizienz, 3. Auflage (Abruf: 23.09.2021)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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