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Darmflora & Herzgesundheit: So sind Darmbakterien mit Herzkrankheiten verbunden

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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19. März 2026
in News
Darstellung des Darmmikrobioms
Bestimmte Stoffwechselprodukte der Darmflora scheinen das Risiko für koronare Herzkrankheiten zu erhöhen.(Bild: nobeastsofierce/stock.adobe.com)
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Die Zusammensatzung der Darmflora steht offenbar in engem Zusammenhang mit der Herzgesundheit. Bestimmte Stoffwechselprodukte der Darmbakterien sind mit einem deutlich erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheiten verbunden, die ihrerseits die Hauptursache von Herzinfarkten bilden.

Welche Zusammenhänge zwischen den Metaboliten der Darmflora und dem Risiko koronarer Herzkrankheiten bestehen, hat ein Forschungsteam um Professorin Dr. Danxia Yu vom Vanderbilt University Medical Center (USA) in einer aktuellen Studie untersucht. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „PLOS Medicine“ veröffentlicht.

Darmflora beeinflusst die Gesundheit

Die mikrobielle Gemeinschaft in unserem Verdauungstrakt beeinflusst nicht nur die Darmgesundheit, sondern hat auch Auswirkungen auf zahlreiche andere Organe, und sogar das psychische Wohlbefinden ist nachweisbar mit der Darmflora verbunden.

Die möglichen Verbindungen zwischen den Darmbakterien und der Entwicklung von Herzkrankheiten wurden ebenfalls schon in früheren Studien thematisiert und zuletzt berichteten Forschenden in dem Fachmagazin „Genes & Diseases“, dass die Darmflora bei Herzschwäche einen größeren Einfluss hat, als bisher angenommen.

Welche Metabolite spielen eine Rolle?

In der neuen Forschungsarbeit haben die Forschenden nun anhand der Daten von rund 896 Personen mit koronaren Herzkrankheiten und 896 gesunden Kontrollpersonen mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Metaboliten der Darmbakterien und dem Auftreten der Herzkrankheit untersucht.

So konnten bei 73 Metaboliten eine mögliche Verbindung mit dem Auftreten koronarer Herzkrankheiten beobachten, von denen 61 in verschiedenen weiteren Datensätzen überprüft wurden. Nach Berücksichtigung des Lebensstils und soziodemografischer Faktoren waren davon folgende neun Metaboliten signifikant mit koronaren Herzkrankheiten verbunden:

  • 3-Hydroxybutyrat,
  • Imidazolpropionat,
  • 3-Hydroxy-2-ethylpropionat,
  • TMAO,
  • 4-Hydroxyphenylacetat,
  • Phenylacetyl-L-Glutamin,
  • trans-4-Hydroxyprolin,
  • 4-Hydroxyhippursäure,
  • und Indolpropionat.

Auch nach weiterer Bereinigung um den Einfluss von Diabetes, Bluthochdruck und Dyslipidämie bestätigte sich dieser Zusammenhang bei den meisten Faktoren, mit Ausnahme von 3-Hydroxy-2-ethylpropionat, Phenylacetyl-L-Glutamin und Indolpropionat, berichten die Forschenden.

Insgesamt belegt die Studie eindeutig einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Risiko koronarer Herzkrankheiten und den Blutwerten verschiedener Moleküle, die von Darmbakterien produziert werden, so die Fachleute weiter.

Hoffen auf bessere Früherkennung, Prävention & Therapie

Die Zusammensetzung der Darmflora variiert von Mensch zu Mensch und produziert im Rahmen ihrer normalen Stoffwechselprozesse unterschiedliche Moleküle, die in den Blutkreislauf gelangen und vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, wobei einige mit dem Risiko für koronare Herzkrankheiten in Verbindung stehen.

Diese könnten einerseits dabei helfen, Personen mit einem erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheiten frühzeitig zu identifizieren und anderseits auch neue Ansatzpunkt zur Prävention und Therapie eröffnen, resümiert das Forschungsteam. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Yulu Zheng, Jae Jeong Yang, Deepak K. Gupta, David M. Herrington, Bing Yu, Ngoc Quynh H. Nguyen, Rui Pinto, Ioanna Tzoulaki, Hui Cai, Qiuyin Cai, Loren Lipworth, Xiao-Ou Shu, Wei Zheng, Danxia Yu: Circulating gut microbial metabolites and risk of coronary heart disease: A prospective multi-stage metabolomics study; in: PLOS Medicine (veröffentlicht 17.03.2026), journals.plos.org
  • PLOS: Heart disease risk tied to certain molecules made by gut microbes (veröffentlicht 17.03.2026), eurekalert.org
  • Jos A. Bosch, Max Nieuwdorp, Aeilko H. Zwinderman, Mélanie Deschasaux, Djawad Radjabzadeh, Robert Kraaij, Mark Davids, Susanne R. de Rooij, Anja Lok: The gut microbiota and depressive symptoms across ethnic groups; in: Nature Communications (veröffentlicht 06.12.2022), nature.com
  • Yeela Talmor-Barkan, Noam Bar, Aviv A. Shaul, Nir Shahaf, Anastasia Godneva, Yuval Bussi, Maya Lotan-Pompan, Adina Weinberger, Alon Shechter, Chava Chezar-Azerrad, Ziad Arow, Yoav Hammer, Kanta Chechi, Sofia K. Forslund, Sebastien Fromentin, Marc-Emmanuel Dumas, S. Dusko Ehrlich, Oluf Pedersen, Ran Kornowski, Eran Segal: Metabolomic and microbiome profiling reveals personalized risk factors for coronary artery disease; in: Nature Medicine (veröffentlich 17.02.2022), nature.com
  • Shuhong Zhao, Lingxuan Dan, Rong Huang, Zhuoyu Shen, Dan Huang, et al.: Decoding the impact of gut microbiota on heart failure; in: Genes & Diseases (veröffentlicht 08.08.2025), sciencedirect.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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