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Ernährung: Diese Lebensmittel schaden den Muskeln

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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19. April 2026
in News
Comichafte Darstellung ungesunder Lebensmittel.
Hochverarbeitete Lebensmittel haben offenbar auch einen äußerst nachteiligen Effekt auf die Muskulatur. (Bild: incomible/stock.adobe.com)
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Die Gesundheit der Muskeln wird auch durch unsere Ernährung beeinflusst, wobei bestimmte Lebensmittel offenbar eine äußerst nachteilige Wirkung entfalten. Welche Lebensmittel das sind, zeigt eine neue Studie.

Forschende der University of California, San Francisco haben mögliche Zusammenhänge zwischen dem Konsum hochverarbeiteter Lebensmitteln und der Fettinfiltration in der Muskulatur untersucht und die Ergebnisse in dem Fachmagazin „Radiology“ veröffentlicht.

Ernährung beeinflusst Muskelgesundheit

Dass die Ernährung Auswirkungen auf die Muskelgesundheit haben kann, ist durch zahlreiche frühere Untersuchungen bereits eindeutig belegt. Diese rückten allerdings vor allem die adäquate Versorgung mit Nährstoffen wie insbesondere die Proteinaufnahme in den Fokus.

Inwiefern die Muskeln durch ungesunde Lebensmittel Schaden nehmen können, blieb hingegen oftmals außer Acht. Ob hochverarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühlpizzen, Fertiggerichte, Frühstückscerealien, abgepackte Snacks, Hotdogs, Süßigkeiten, Softdrinks und Energydrinks die Muskelgesundheit beeinträchtigen können, versuchten die Forschenden daher nun zu ermitteln.

An 615 Personen (275 Männer, 340 Frauen) mit erhöhtem Risiko einer Kniearthrose überprüfte das Team Zusammenhänge zwischen dem Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel und dem intramuskulären Fettanteil in der Oberschenkelmuskulatur, der mittels MRT-Untersuchungen erfasst wurde.

Erhöhter Fettanteil in den Muskeln

Dabei zeigte sich, dass ein höherer Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln mit einem höheren Fettanteil in den Muskeln verbunden war, unabhängig von der Kalorien- und Fettzufuhr, der körperlichen Aktivität oder sozioökonomischen Faktoren, berichtet das Team.

„Diese Forschung unterstreicht die entscheidende Rolle der Ernährung für die Muskelqualität im Zusammenhang mit Kniearthrose“, betont die Studienleiterin Dr. Zehra Akkaya. Hier müsse der Ernährungsqualität mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

„In den letzten Jahrzehnten hat parallel zur zunehmenden Verbreitung von Adipositas und Kniearthrose der Anteil natürlicher Zutaten in unserer Ernährung stetig abgenommen und wurde durch industriell verarbeitete, künstlich aromatisierte, gefärbte und chemisch veränderte Lebensmittel und Getränke ersetzt“, bemängelt Dr. Akkaya.

Hochverarbeitete Lebensmittel schaden der Gesundheit

Deren schädliche Auswirkungen auf verschiedene Gesundheitsaspekte werden immer deutlicher und die aktuelle Studie liefert erstmals Belege für den nachteiligen Einfluss hochverarbeiteter Lebensmittel auf die Oberschenkelmuskulatur, ergänzen die Forschenden.

Ein reduzierter Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel könnte im Umkehrschluss auch der Muskelgesundheit zugute kommen und gleichzeitig das Risiko für verschiedene weitere Gesundheitsbeschwerden reduzieren, bei denen bereits in früheren Studien Zusammenhänge mit dem Verzehr dieser Lebensmittel nachgewiesen wurden. (fP)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Zehra Akkaya, Gabby B. Joseph, Katharina Ziegeler, Wynton M. Sims, John A. Lynch, Virginie Kreutzinger, Charles E. McCulloch, Nancy E. Lane, Michael C. Nevitt, Thomas M. Link: Ultra-processed Foods and Muscle Fat Infiltration at Thigh MRI: Data from the Osteoarthritis Initiative; in: Radiology (veröffentlicht 14.04.2026), rsna.org
  • Radiological Society of North America: People who consume ultra-processed foods have worse muscle health (veröffentlicht 14.04.2026), eurekalert.org

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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