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Abhängigkeitsgefahr: Vorsicht bei Schlafmitteln

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
10. Dezember 2014
in News
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Abhängigkeitsgefahr: Vorsicht bei Schlafmitteln

10.12.2014

Schlafprobleme können nicht nur lästig, sondern auch gesundheitsgefährdend sein. Wenn Betroffene dann zu Schlafmitteln greifen, sollten sie vorsichtig sein. Solche Arzneien können abhängig machen. Vielen Menschen können natürliche Schlafhilfen helfen.

Schlaftabletten können abhängig machen
Schlafprobleme sind nicht nur lästig, sondern können auch in chronischer Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Leistungsabfall, einem erhöhtem Unfallrisiko und Depressionen münden. Viele Betroffene greifen schnell zu Schlaftabletten oder Beruhigungsmitteln, doch diese können nicht nur zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit führen, sondern auch abhängig machen. Das Gefährliche daran ist, dass dieser Prozess schleichend ist. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erklärt in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa, wie man richtig mit den Medikamenten umgeht.

Nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen
Werden Schlaf- und Beruhigungsmittel länger eingenommen, droht eine Abhängigkeit. Daher ist es wichtig, die Mittel nur in Absprache mit einem Arzt einzunehmen. Darauf weist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in der Agenturmeldung hin. Konsumenten sollten stets nur die kleinstmögliche Dosis nehmen und die Mittel nur für kurze Zeit anwenden. Des Weiteren ist es am Ende dieser Zeit wichtig, die Arznei nicht schlagartig abzusetzen, sondern die Dosis langsam zu verringern.

Entzugserscheinungen bei Absetzversuchen
Wie die DHS erläutert, merken Betroffene von ihrer Abhängigkeit zunächst fast nichts, da sie oft mit einer Tablette am Tag auskommen und die Dosis nicht steigern müssen. Allerdings kann es bei Absetzversuchen passieren, dass Entzugserscheinungen auftreten und zwar in Form der ursprünglichen Beschwerden, die dann aber stärker sein können. Also nehmen die Betroffenen das Mittel weiter. Doch durch die dauerhafte Einnahme droht, dass sie abstumpfen und sich abgeschlagen fühlen. Es gilt grundsätzlich, dass Schlaf- und Beruhigungsmittel nur akut helfen können, jedoch nicht die Ursache der Probleme bekämpfen.

Leben bewusst verändern
Die jeweilige Ursache lässt sich nur angehen, indem Betroffene ihr Leben bewusst verändern. Beispielsweise kann dies Experten zufolge mit Hilfe von Entspannungstechniken zum Stressabbau, wie etwa autogenes Training, Meditation, Yoga oder progressive Muskelrelaxation geschehen. Manche Menschen setzen bei Schlafstörungen zudem auf Baldriantropfen als eine natürliche Schlafhilfe. Nicht zu empfehlen ist Alkohol, auf den leider viel zu viele zurückgreifen. In manchen Fällen kann Betroffenen zudem eine Psychotherapie helfen. (ad)

Bild: Siegfried Fries / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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