Besser ohne Zusätze: Daran erkennt man gute Buttermilch!

Alfred Domke

Dickflüssiger und vollmundiger: Reine Buttermilch kommt ohne Zusätze aus

Buttermilch ist eines der beliebtesten sommerlichen Lebensmittel. Das Getränk ist ein idealer Durstlöscher und zudem versorgt man sich damit mit zahlreichen wichtigen Nährstoffen. Wer einen vollmundigen Geschmack haben will, sollte beim Kauf von Buttermilch unbedingt etwas bestimmtes beachten.


Lecker und gesund

Wie auch Joghurt, Kefir und andere Milchprodukte wird auch Buttermilch ein positiver Einfluss auf die Darmgesundheit nachgesagt. Solche Speisen und Getränke sollen unter anderem die Verdauung anregen und Verstopfung vorbeugen können. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass man durch den regelmäßigen Verzehr solcher Lebensmittel Bluthochdruck mindern kann. Gute Gründe also, sich öfter mal ein Glas Buttermilch zu gönnen. Beim Kauf lohnt es sich hier, genau auf die Bezeichnung zu achten, denn es gibt Unterschiede.

Gesunde Buttermilch enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe und ist mit höchstens einem Prozent Fett sehr kalorienarm. Beim Kauf sollte man darauf achten, zu „Reiner Buttermilch“ zu greifen; diese kommt ohne Zusätze aus. (Bild: BillionPhotos.com/fotolia.com)

Am besten zu „Reiner Buttermilch“ greifen

Verbraucher sollten am besten zu „Reiner Buttermilch“ greifen. Warum das so ist, erläutert Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern, in einer Mitteilung.

„Der Hersteller darf einer Buttermilch bis zu zehn Prozent Wasser und bis zu 15 Prozent Magermilch zusetzen. Auf der Verpackung muss das nicht angegeben werden“, so Moritz.

„Reiner Buttermilch wird dagegen weder Wasser noch Mager- und Trockenmilch zugesetzt.“

Nach Angaben der Verbraucherzentrale darf ihr lediglich Wasser entzogen werden, um die Milchtrockenmasse zu erhöhen.

Reine Buttermilch ist dickflüssiger und schmeckt vollmundiger als Buttermilch mit Zusätzen.

Voller Eiweiß und Mineralstoffe

Buttermilch bildet sich als Nebenprodukt bei der Herstellung von Butter.

Wie die Experten erklären, entsteht ihr erfrischend säuerlicher Geschmack, indem nachträgliche Milchsäurebakterien zugegeben werden oder angesäuerter Rahm bei der Herstellung von Sauerrahmbutter verbuttert wird.

Buttermilch enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe und ist mit höchstens einem Prozent Fett sehr kalorienarm. (ad)