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Drei EHEC-Fälle in Kindergarten

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
23. Dezember 2014
in News
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Darminfektion: Drei EHEC-Fälle in Ingolstädter Kindergarten

23.12.2014

Im bayerischen Ingolstadt sind in einem Kindergarten drei Fälle der gefährlichen Darminfektion EHEC aufgetreten. Die Kinder sind in einem Krankenhaus. Eltern werden dazu aufgerufen, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, wenn sich bei ihrem Nachwuchs Symptome wie Fieber und Durchfall zeigen.

Gefährliche Darminfektion
Im bayerischen Ingolstadt sind in einem Kindergarten drei Fälle der gefährlichen Darminfektion EHEC aufgetreten. Einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zufolge ist die Kindertagesstätte seit vergangenem Freitag geschlossen. Bereits seit diesem Zeitpunkt lag ein Verdacht vor, wie die Stadtverwaltung am Montag bestätigte. Die Kinder befinden sich laut regionalen Medien im Krankenhaus. Alle Eltern des betroffenen Kindergartens wurden durch das Ingolstädter Gesundheitsamt kontaktiert. Zudem hat die Stadt eine telefonische Hotline eingerichtet.

Bei auftretenden Symptomen zum Arzt
EHEC-Erreger treten in verschiedenen Varianten auf, die für den menschlichen Organismus nicht alle gleichermaßen gefährlich sind. Manche von ihnen verursachen lediglich eher harmlose EHEC Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei gefährlicheren Infektionen können bei Patienten aber weitaus schwerwiegendere Beschwerden auftreten. Dazu zählen beispielsweise ein blutiger durchfallartiger Stuhlgang oder auch Nierenschäden, die mit Nierenschmerzen einhergehen. Eltern, deren Kinder die Symptome Fieber und Durchfall haben, sollten sich mit ihrem Nachwuchs umgehend in ärztliche Behandlung begeben, hieß es. Zudem riet die Stadt auch Geschwistern in den betroffenen Familien vorsorglich von einem Schulbesuch ab. (ad)

Bild: Markus Wegner / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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