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Forschung arbeitet an Mini-Sensor für Diabetiker

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
18. Januar 2014
in News
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Deutsche Forscher arbeiten an Augensensoren für Diabetiker

18.01.2014

Am Freitag wurde die Intelligente Diabetiker Kontaktlinsen von Google vorgestellt. Auch deutsche Forscher arbeiten derzeit an einer ähnlichen Entwicklung. In zwei bis drei Jahren könnten die Produkte auf dem Markt sein.

Ähnliches Projekt wie das von Google
Forscher am Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg arbeiten derzeit an einem ähnlichen Projekt, wie Googles neulich vorgestelltes Vorhaben einer Kontaktlinse für Diabetiker. Die Duisburger haben zusammen mit einer niederländischen Firma einen winzigen Augen-Biosensor für Glukose entwickelt. „Die Konzentration von Blutzucker ist in der Tränenflüssigkeit etwa 50-mal geringer als im Blut“, so IMS-Geschäftsfeldleiter Tom Zimmermann. Änderungen träten zudem dort mit sieben Minuten Zeitverzögerung auf.

Patient kann sich Sensor selbst ins Auge legen
Der Biosensor, den sich der Diabetes-Patient selbst ins Auge legen könne, funktioniere aber trotzdem. Dem IMS zufolge sei es außerdem unproblematisch, den winzigen Biosensor über Wochen oder sogar Monate „im Auge“ zu tragen. Der Sensor sende dabei Daten auf ein Gerät, welches „so groß wie ein kleines Handy“ ist. Dieses liefere dann zugleich drahtlos Energie für die Messung, erklärte Zimmermann. Eine im Biosensor enthaltene Oxidase produziere Wasserstoffperoxid (H2O2), proportional zum Glukosespiegel. Dabei entstehe umso mehr H2O2, je mehr Glukose die Augenflüssigkeit enthält. Indem die H2O2-Menge gemessen wird, kann also direkt auf die Glukosekonzentration geschlossen werden. Der Sensor leite dann die Daten weiter. Das gesamte Diagnosesystem befinde sich auf einem Chip von 0,7 mal 10 Millimeter Größe.

Für manche Personen ungeeignet
Für manche Menschen sei das Gerät jedoch ungeeignet, so etwa für Personen mit sehr trockenen oder stark tränenden Augen. Bei dem Projekt arbeiten die Fraunhofer-Forscher mit der niederländischen Firma Noviosense in Nijmegen zusammen. Das Produkt solle in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen, idealerweise noch vor den „intelligenten Kontaktlinsen“ von Google, wie Noviosense-Generaldirektor Christopher Wilson mitteilte. Erste kleine Versuche mit Menschen gebe es bereits. „Wir sind froh über die Konkurrenz, denn dies zeigt, dass die Idee gut ist“, so Wilson. Googles Linse, die Blutzuckerwerte messen und den Träger bei Schwankungen warnen soll, befände sich derzeit noch „in einem frühen Stadium“, so die Entwickler.

Intelligente Kontaktlinsen erleichtern Kontrolle
Da sich der Blutzuckerspiegel von Diabetikern häufig bei normalen Aktivitäten (z. B. Sport, Essen) verändert, kommt der regelmäßigen Kontrolle der Blutzucker-Werte eine besondere Bedeutung zu. Viele Diabetiker müssen mit einem speziellen Messgerät mehrmals täglich ihre Werte anhand eines entnommenen Bluttropfens analysieren. Eine durchaus lästige Prozedur, die im Zweifelsfall spontane Entgleisungen des Blutzuckerspiegels auch nicht erfassen kann. Ein plötzlicher Anstieg (hoher Blutzucker) oder ein steiler Abfall (niedriger Blutzucker) der Blutzuckerwerte sind jedoch gesundheitlich äußerst kritisch und bedürfen umgehender Gegenmaßnahmen. Eine vernachlässigte Kontrolle kann demnach äußerst unangenehme Folgen haben. Hier könnten die intelligenten Kontaktlinsen dazu beitragen, Entgleisungen des Blutzuckers frühzeitig zu erkennen und zu beheben. (ad)

Bild: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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