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Gesunde Augen durch Sport und gute Ernährung

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
30. September 2014
in News
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Gesunde Ernährung und Sport sind gut für die Augen

30.09.2014

Nicht bei allen Menschen ist es ein Zufall, dass sie gesunde Augen haben. Es kann auch daran liegen, dass sie sich gesund ernähren und viel bewegen. Studien haben gezeigt, dass Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte zu einer Erkrankung des Sehorgans, wie etwa grüner Star, führen können.

Sport senkt Augeninnendruck
Wer sich viel bewegt und gesund ernährt, tut somit mitunter auch seinen Augen etwas Gutes. Wie die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, haben Studien gezeigt, dass Sport den Augeninnendruck senkt. Der Druck steige nach dem Sport zwar wieder an, es dauert jedoch länger, bis er wieder auf einem zu hohen Wert angelangt ist. Dies sei besonders für Augenleiden wie dem grünen Star von Bedeutung. Denn als ein Risikofaktor für den Glaukom gilt ein Augeninnendruck von mehr als 21 mmHg.

Erhöhter Blutfettspiegel ist ein Glaukom-Risikofaktor
Der DOG zufolge scheinen zudem Bluthochdruck und ein erhöhter Blutfettspiegel weitere Risikofaktoren zu sein. So habe laut Studien jeder zweite Glaukom-Patient zu hohen Blutdruck und jeder dritte hohe Blutfettwerte oder Diabetes. Durch solche Faktoren werden die Gefäße geschädigt. Laut DOG vermutlich auch die Gefäße, die den Sehnerv und die Netzhaut versorgen. Dadurch steige in Folge der Augeninnendruck und die Sehkraft schwinde. Anderen Experten zufolge stellt zudem ein von der Norm abweichender Blutdruck (vor allem ein stark schwankender und ein sehr niedriger Blutdruck) einen Risikofaktor für grünen Star dar.

Nächtliche Atemaussetzer
Des Weiteren sehen Experten als weiteres Risiko die Schlafapnoe, also nächtliche Atemaussetzer. Der DOG zufolge scheint der Sauerstoffmangel den Augen zu Schaden. Eine Möglichkeit, die Betroffenen gegen diese Aussetzer helfen könnte, sind Unterkieferschienen. Bei manchen Patienten werden operative Maßnahmen ergriffen oder eine spezielle Schlafmaske zur Therapie eingesetzt. Wenn die Schlafstörungen nicht organisch bedingt sind, kann eine Behandlung mittels Schlafcoaching helfen. Dabei wird eine Kombination aus Hypnotherapie und Gestalttherapie angewendet. (ad)

Bild: Olaf Barth / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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