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Gesunde Auswahl: Mit dem richtigen Pausenbrot besser lernen

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
11. September 2018
in News
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Fit und konzentriert: Gesundes Pausenbrot mit Vollkorn, Obst und Gemüse

Ältere Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Kinder ohne Frühstück zur Schule gehen. Dies führt dazu, dass die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht stark gemindert wird. Schüler sollten nicht nur vor der Schule, sondern auch in der Pause etwas essen, um fit zu bleiben. Experten erläutern, wie ein gesundes Pausenbrot aussehen kann.

Förderung der Konzentration

Gesundheitsexperten zufolge sorgt ein gesundes Frühstück bei Schulkindern für mehr Konzentration und mehr Leistung. Doch auch das zweite Frühstück in der Pause ist – nicht nur für Erstklässler – sehr wichtig. Wie die Verbraucherzentrale Bayern in einer Mitteilung schreibt, hilft ein gesundes Pausenbrot allen Schulkindern, sich zu konzentrieren und fit zu bleiben.

Gesunde Zutaten wählen

Bei der Zusammenstellung des Pausenbrots sollten Zutaten gewählt werden, die wenig Zucker enthalten und dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und lange anhält.

Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern nennt einige Beispiele: Vollkornbrot oder -brötchen mit herzhaftem Belag wie Käsescheiben oder Kräuterquark sowie Naturjoghurt mit Müsli. Dazu passen klein geschnittene Gemüserohkost und Obst.

„Wenn ein Kind etwas gar nicht mag, ist es besser, auf eine gesunde Zutat zu verzichten, bevor es gar nicht gegessen wird“, so die Ernährungsexpertin.

Krehl weist darauf hin, dass Abwechslung wichtig ist, damit der Gedanke „nicht schon wieder“ erst gar nicht aufkommt.

Es kann auch helfen, die Lebensmittel in anderen Formen mitzugeben, beispielsweise Brot zu Dreiecken geschnitten oder ein Obstspieß.

Als Getränk sollten Schulkinder eine Trinkflasche mit Wasser oder ungesüßten Früchtetee dabeihaben.

Beliebte Snacks enthalten oft viel Zucker

Traubenzucker zum Intensivieren der Konzentration hält die Expertin nicht für sinnvoll.

„Die im Traubenzucker enthaltene Glucose ist wichtig für das Gehirn, allerdings hält dieser Energieschub nicht lange an“, so Krehl.

So verhält es sich auch mit zahlreichen anderen gekauften Lebensmitteln, die Schulkinder gerne als Pausensnack mitnehmen. Deren hoher Zuckergehalt wird von vielen Eltern unterschätzt.

Zu solchen Kindersnacks mit extrem viel Zucker gehören zum Beispiel Müsliriegel oder Obst im Quetschbeutel.

Bei Getränken ist ebenfalls Vorsicht geboten. Kakaos, Fruchtsaftgetränke und Joghurtdrinks sind zwar bei Schülern beliebt, doch sie enthalten häufig viel Zucker. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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