Gesunder Durstlöscher: Frischer hausgemachter Eistee stärkt das Immunsystem

Frische Zitronen und ein Glas Zitronensaft

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Frische Zutaten: Dieser selbstgemachte Eistee stärkt die Immunabwehr

Wer sich im Sommer mit einem kühlen Getränk erfrischen will, sollte es mal mit einem selbstgemachten Eistee versuchen. Mit dem richtigen Rezept hilft der leckere Durstlöscher sogar dabei, das Immunsystem zu stärken.


Der ideale Durstlöscher

Vor allem im Sommer ist es wichtig, viel zu trinken. Wasser ist zwar ein hervorragender Durstlöscher, wird auf Dauer aber etwas langweilig. Und von Softdrinks sollte man aufgrund des hohen Zuckergehalts ohnehin die Finger lassen. Wer sich mit einem Getränk erfrischen will, dass zwar geschmackvoll, aber arm an Kalorien ist, sollte es mal mit selbstgemachtem Eistee versuchen. Durch die richtigen Zutaten fördert der Drink auch die Gesundheit.

Frische Zitronen und ein Glas Zitronensaft
Ein selbst zubereiteter Eistee mit Zitronen, Ingwer und Kurkuma ist nicht nur ein idealer Durstlöscher, sondern fördert auch die Gesundheit. (Bild: Sea Wave/fotolia.com)

Leckeren Eistee selber machen

Folgende Zutaten werden für den Eistee benötigt: eine frische Kurkumawurzel, eine frische Ingwerwurzel, drei unbehandelte Zitronen und etwas Honig oder Ahornsirup.

Zuerst werden je ein Stück Kurkuma- und Ingwerwurzel (etwa vier bis fünf Zentimeter lang) geschält und grob gehackt.

Dann werden die drei Zitronen inklusive Schale geviertelt und zusammen mit dem gehackten Kurkuma und Ingwer in ein hohes Gefäß gegeben.

Das Ganze wird mit acht Gläsern kochendem Wasser aufgefüllt und abgedeckt.

Wenn das Getränk bis auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kommt es für zwölf bis 24 Stunden in den Kühlschrank.

Je nach Geschmack, kann der Eistee mit Honig oder Ahornsirup gesüßt werden.

Gesunde Zutaten

Das leckere Getränk ist nicht nur erfrischend, sondern fördert auch die Gesundheit.

Zitronen und Ingwer gelten als zwei besonders gesunde Lebensmittel. Schließlich enthalten beide große Mengen an Vitamin C und tragen daher dazu bei, das Immunsystem zu stärken.

Zudem wirkt die Zitrusfrucht aufgrund des hohen Kaliumgehalts entwässernd.

Ingwer – Vitamine und Mineralstoffe

Auch als Hausmittel bei Völlegefühl ist Ingwer beliebt. Die Knolle wirkt bei Verdauungsproblemen, Durchfall, Appetitlosigkeit und zahlreichen anderen Beschwerden. Man macht grundsätzlich nichts falsch, wenn man seine Suppe gerne mit Ingwer würzt, denn schließlich enthält die Wurzel neben den ätherischen Ölen auch einige Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Natrium und Calcium. Ingwer hat wegen seiner Schärfe auch einen wärmenden Effekt und regt außerdem die Durchblutung an. Somit sei es kein Wunder, dass Ingwer auch als Aphrodisiakum begehrt ist.

Nicht zuletzt kurbelt die Knolle die Fettverdauung an und kann so beim Abnehmen helfen.

Kurkuma – Heilsames Gewürz gegen zahlreiche Beschwerden

Kurkuma ist ein heilsames Gewürz, das für seine antioxidative und stark antientzündliche Wirkung bekannt ist.
Die Pflanze wird daher unter anderem bei Arthritis eingesetzt.
Doch der Gelbe Ingwer kann noch mehr, dass Gewürz stärkt dank des Inhaltsstoffs Curcumin auch das Erinnerungsvermögen und die Stimmung von Menschen mit milden, altersbedingten Erinnerungsschwächen.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass sich Kurkuma positiv auf das Gehirn auswirkt, weil es die Ablagerung von bestimmten Eiweißkomplexen im Hirn verhindert, die Alzheimer fördern.

Des Weiteren haben Studien gezeigt, dass man mit Gelbwurz gegen Leberleiden vorgehen kann und dass die Heilpflanze bei Darmerkrankungen wirkt.

Ursachen für ein schwaches Immunsystem

Starke Störungen im Immunsystem entstehen durch Autoimmunerkrankungen. Bei diesen richten sich die Abwehrmechanismen nicht gegen Eindringlinge, sondern gegen körpereigenes Gewebe. Das Immunsystem bei diesen Erkrankungen zu stärken, erfordert große Vorsicht, da eine Stimulation hier eventuell zu einer Verschlimmerung führen kann. Bei Autoimmunerkrankungen darf daher nur moduliert und niemals stimuliert werden.

Medikamente, wie Schmerzmittel oder Zytostatika, können auch zu einer Schwäche des Immunsystems führen. Massive Nierenerkrankungen, bei denen es zu Eiweißverlusten kommt, haben häufig ein gestörtes Immunsystem zur Folge.

Gleiches gilt für Hungerzustände, Diabetes, Kinderkrankheiten sowie über kurze Zeiträume auch für akute und chronische Infektionen. Übermäßiger Sport, massive Sonnenexposition, Hormonstörungen, Stress und starke seelische und körperliche Belastungen führen unter Umständen auch zu einem geschwächten Immunsystem.(ad)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.