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Hausapotheke nicht im Bad aufbewahren

Nina Reese
Verfasst von Dipl. Sozialwiss. Nina Reese
4. März 2016
in News
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Medikamente sollten besser kühl und trocken gelagert werden
Fast jeder hat eine kleine Hausapotheke zu Hause, um sich bei Kopfschmerzen, Übelkeit oder kleinen Verletzungen schnell selbst helfen zu können. Oft wird diese im Badezimmer aufbewahrt. Doch davon raten Experten dringend ab, denn Feuchtigkeit und Wärme können die Wirksamkeit von Medikamenten stark beeinträchtigen.

Medikamente vertragen kein feucht-warmes Klima
Ob Aspirin, Nasentropfen oder Hustensaft: Eine Hausapotheke findet sich in fast jeder Wohnung, um für den Notfall gut gerüstet zu sein. Häufig befinden sich die Schachteln und Tuben in einem kleinen Schrank im Badezimmer, doch das ist aus Expertensicht keine gute Idee. Denn Medikamente sind extrem empfindlich und können durch bestimmte Faktoren wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit in ihrer Wirkung erheblich beeinflusst werden. Normalerweise sollten Arzneien kühl und trocken aufbewahrt werden, daher seien laut der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ (Ausgabe 15. Februar 2016 B) das Bad und die Küche keine geeigneten Orte, berichtet die Nachrichtenagentur „dpa“.

Beipackzettel nach der ersten Anwendung nicht wegwerfen
Stattdessen sollte die heimische Apotheke den Angaben zufolge besser im Schlafzimmer oder Flur gelagert werden. Um zu überblicken, welche Medikamente wie lange verwendbar sind, sei es empfehlenswert, diese nach Anbruch mit dem Datum zu beschriften. Denn gerade Augentropfen oder Nasensprays dürften beispielsweise nach der ersten Anwendung nur für eine kurze Zeit weiter genutzt werden. Auch Beipackzettel gehören in die Hausapotheke raten Experten immer wieder. Denn nur so kann im Zweifelsfall nachgelesen werden, wie das Mittel dosiert und angewendet werden soll und welche möglichen Nebenwirkungen auftreten können. (nr)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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