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Helfen Haferflocken gegen Nierenerkrankungen?

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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9. Juni 2024
in News
Haferflocken auf einem Holzlöffel
Die löslichen Ballaststoffe und die resistente Stärke im Hafer könnten auch eine Wirkung gegen chronische Nierenerkrankungen entfalten. (Bild: Printemps/stock.adobe.com)
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Haferlocken können ein breites Spektrum positiver Gesundheitseffekte entfalten. So scheinen die enthaltenen Ballaststoffe auch das Fortschreiten chronischer Nierenerkrankung zu verzögern, indem sie die Darmflora modulieren und die hämatologischen Toxinwerte senken.

Ein Forschungsteam um Xiao Guan von der University of Shanghai for Science and Technology hat in einer aktuellen Studie an Mäusen untersucht, wie Ballaststoffen den Verlauf chronischer Nierenerkrankung beeinflussen und welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen. Die Ergebnisse sind in dem „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ veröffentlicht.

Ballaststoffe und resistente Stärke im Hafer

Hafer beziehungsweise Haferflocken enthalten ein breites Spektrum gesunder Inhaltsstoffe, über die Haferflocken und Haferprodukte auch einen medizinischen Nutzen entfalten.

Insbesondere den Ballaststoffen und der resistenten Stärke aus Hafer werden dabei positive Effekte auf die Darmflora zugeschrieben, die ihrerseits wiederum weitreichende gesundheitliche Auswirkungen haben können.

Wirkung über die Darmflora?

Inwiefern Beta-Glucane (lösliche Ballaststoffe) und resistente Stärke aus Hafer über ihren Einfluss auf die Darmflora eine Wirkung gegen chronische Nierenerkrankungen entfalten, überprüften die Forschenden nun in Untersuchungen an Mäusen.

Die Übertragung der Darmmikrobiota von Menschen mit chronischer Nierenerkrankung habe bei den Mäusen eine Dysbiose der Darmflora und Nierenschädigungen gefördert, berichtet das Team.

Mehrere positive Effekte

Die Intervention mit resistenter Stärke und Beta-Glucanen aus Hafer zeigte allerdings eine vielversprechende Wirkung. So erhöhte sie laut den Forschenden den Gehalt an gesunden kurzkettigen Fettsäuren und regulierte die Dysbiose der Darmflora in den Mäusen.

Auch seien die urämischen Toxine wie Kreatinin, Indoxylsulfat und p-Kresolsulfat bei den Mäusen mit chronischen Nierenerkrankungen zurückgegangen und die Darmbarrierefunktion habe sich verbessert.

Des Weiteren linderte die Hafer-Intervention die Nierenentzündung und Fibrose über den NF-κB/TGF-β-Weg, erläutert das Forschungsteam.

Krankheitsverlauf gebremst

Insgesamt sprechen die Studienergebnisse dafür, dass Hafer beziehungsweise Haferflocken über die enthaltene resistente Stärke und die löslichen Ballaststoffe (Beta-Glucan) das Fortschreiten chronischer Nierenerkrankungen verzögern können, indem sie die Darmmikrobiota modulieren und die Konzentration urämischer Toxine reduzieren. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Ji’an Xia, Yu Zhang, Suhua Zhang, Chunlai Lu, Hongdi Huan, and Xiao Guan: Oat Dietary Fiber Delays the Progression of Chronic Kidney Disease in Mice by Modulating the Gut Microbiota and Reducing Uremic Toxin Levels; in: Journal of Agricultural and Food Chemistry (veröffentlicht 05.06.2024), pubs.acs.org
  • Danuta Leszczyńska, Anna Wirkijowska, Alan Gasiński, Dominika Średnicka-Tober, Joanna Trafiałek, Renata Kazimierczak: Oat and Oat Processed Products—Technology, Composition, Nutritional Value, and Health; in: Applied Sciences (veröffentlicht 13.10.2023), mdpi.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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