• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Impfung gegen Masern: Steigende Zahl der Masern-Fälle

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
7. Januar 2018
in News
Teile den Artikel

Masern – Wann und wie Sie sich richtig impfen lassen sollten

Masern sind hochansteckende Viren. Vor allem Kinder zählen zu der Hauptrisikogruppe bei dieser Infektionskrankheit, die schwere Komplikationen und entsprechende Folgeerkrankungen verursachen kann, welche schlimmstenfalls tödlich enden. Die ungefährliche und unkomplizierte Impfung schützt Kinder und Erwachsene mit großer Sicherheit vor den Masern. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) gibt Auskunft über den richtigen Zeitpunkt einer Masernimpfung.

Die STIKO rät, die Impfung gegen Masern mit einem Kombinationsimpfstoff durchzuführen. Der sogenannte MMR-Impfstoff schütze außer vor Masern auch vor Mumps und Röteln. Laut STIKO sollten bereits Babys zwei Masernimpfungen erhalten. Die erste Impfung sollte in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten erfolgen. Die zweite Impfung erfolgt dann bis zum Ende des zweiten Lebensjahres. Mit dieser Methode erreiche man den frühestmöglichen Impfschutz. In besonderen Fällen könne die erste MMR-Impfung auch schon ab dem neunten Monat erfolgen, wenn das Kind Kontakt zu Masernkranken hatte oder wenn eine Aufnahme in einer Gemeinschaftseinrichtung, wie zum Beispiel einer Kindertagesstätte, bevorsteht. In diesem speziellen Fall müsse die zweite MMR-Impfung bereits zu Beginn des zweiten Lebensjahres gegeben werden.

Nicht nur Kinder sollten sich impfen lassen

Nach Angaben der STIKO ist eine einmalige Impfung gegen Masern mit einem MMR-Impfstoff für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit empfehlenswert. Dies gilt insbesondere für Personen, die im Gesundheitsdienst, in der Betreuung oder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten. Eine Impfung während oder kurz vor einer Schwangerschaft führe zwar nicht zu einem höheren Risiko von angeborenen Fehlbildungen, die STIKO rät Frauen jedoch nicht dazu, sich einen Monat vor oder während einer Schwangerschaft impfen zu lassen. In der Stillzeit hingegen sei eine MMR-Impfung unbedenklich. Nach der Impfung können bei manchen Personen sogenannte Impfmasern auftreten, die eventuell auch von Fieber begleitet werden. Diese mögliche Nebenwirkung ist aber nicht ansteckend.

Warum sind Masern gefährlich?

Das Morbillivirus ist der Erreger der Masern und gehört zu den Paramyxoviren. Es handelt sich um behüllte Viren mit einem helikalen Kapsid. Die Infektionskrankheit ist nicht nur hoch ansteckend, sie wird auch in vielen Fällen von Komplikationen begleitet. Häufig auftretende Komplikationen sind das Auftreten von Mittelohr- oder Lungenentzündungen. In sehr selten Fällen kann sich aus einer Masernerkrankung auch eine Enzephalitis, also eine Hirnhautentzündung, entwickeln. Im schlimmsten Fall, der allerdings nur sehr selten auftritt, entsteht eine subakute sklerosierende Panenzephalitis als Spätfolge der Masern. Diese entzündliche Erkrankung des Gehirns tritt in der Regel erst vier bis zehn Jahre nach einer Masernerkrankung auf und verläuft tödlich. Mehr zum Thema Masern finden Sie im Artikel Zahl der Masern-Fälle in Deutschland stark steigend. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga

Selbst Küssen bleibt gestattet - Alternative Therapien bei Herpes-Bläschen

Jetzt News lesen

Eine Flasche Nachtkerzenöl mit frischen Nachtkerzenblüten und geöffnete Schoten mit kleinen Samen.

Alzheimer: Heilpflanze des Jahres mit vielversprechendem therapeutischen Nutzen

22. Juni 2026
Grafische Darstellung von Bakterien im Darm.

Darmflora mit Osteoporose-Risiko verbunden

22. Juni 2026
Frau fährt mit dem Rad durch sommerliches Feld

Selbstfürsorge an heißen Tagen: Tipps für den Sommer

21. Juni 2026
Frau zeigt auf ihr entzündetes Zahnfleisch im Mund.

Fettleber: Parodontitis erhöht Risiko über veränderte Darmflora

20. Juni 2026
Glas mit Thymiantee und daneben ein Strauß Thymian

So wirksam ist Thymian gegen Bronchitis, COPD & Asthma

19. Juni 2026
Eine Schale voll Gewürznelken steht neben einem Fläschchen mit Öl auf einer hölzernen Oberfläche.

Gewürznelken zur Parodontitis-Therapie

19. Juni 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR