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Milliardenschweres Einsparpotential bei Medikament

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
20. August 2014
in News
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Bei Medikamenten könnten zwei Milliarden eingespart werden

20.08.2014

Ein aktueller Report kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine konsequente Überprüfung von Kosten und Nutzen von Medikamenten bis zu zwei Milliarden Euro eingespart werden könnten. Teure Arzneimittel könnten durch günstigere Generika ersetzt werden.


Zwei Milliarden Euro einsparen
Durch eine konsequente Überprüfung des Nutzens bestehender Arzneimittel können erhebliche Kosten eingespart werden. Davon geht die Techniker Krankenkasse (TK) laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa aus. Zwei Milliarden Euro könnten durch eine sogenannte Bestandsmarktprüfung sowie den Ersatz unnötig teurer Arzneimittel durch gleichwertige, billigere Generika eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bestandsmarktreport, welcher mit Unterstützung der TK erarbeitet wurde und den die Kasse heute vorstellen will.

Krankenkassen und Versicherte werden belastet
Krankenkassen und letztlich auch Versicherte würden durch die politische Entscheidung, den Bestandsmarkt nicht mehr zu überprüfen, weiterhin mit Ausgaben für Arzneimittel belastet, deren Zusatznutzen nicht nachgewiesen sei. Wie es in dem Bericht weiter heißt, werde damit das Ziel einer qualitativen und wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung verfehlt. Den Angaben zufolge hat der Bericht 17 Wirkstoffe auf ihren Zusatznutzen im Vergleich zu vorhandenen Therapieoptionen bewertet.

Neue Medikamente oft ohne Vorteile
Es seien Präparate, welche in der Vergangenheit nicht unumstritten gewesen seien, darunter neuere Antidiabetika sowie Rheuma-Medikamente. Dabei sei keines der untersuchten Arzneimittel ohne Beanstandungen gewesen. Gerade die bewerteten Antidiabetika hätten keine Vorteile gegenüber den bewährten Therapien erbracht. Auch Wissenschaftler um den Gesundheitsexperten Professor Dr. Gerd Glaeske von der Universität Bremen, kamen in dem im April vorgestellten Innovationsbericht 2014 zu dem Ergebnis, dass neue Medikamente nur selten mit besserem Nutzensind. (ad)

Bild: flown / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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