• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Multiple Sklerose: Fünf Frühwarnzeichen der Erkrankung

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
Quellen ansehen
9. Dezember 2023
in News
Die Buchstaben MS auf Holzstücken vor einem Buch und einer Brille
Verschiedene Gesundheitsbeschwerden können schon Jahre im voraus auf ein späteres Multiple Sklerose-Risiko hinweisen. (Bild: lexiconimages/stock.adobe.com)
Teile den Artikel

Verschiedene Gesundheitsprobleme können schon Jahre im voraus auf eine Erkrankung an Multiple Sklerose (MS) hinweisen. Dabei scheinen fünf Gesundheitsbeschwerden besonders deutlich mit einem späteren MS-Risiko assoziiert.

In einer neuen Studie unter Beteiligung von Fachleuten der Sorbonne Université in Frankreich wurden die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gesundheitsbeschwerden und dem MS-Risiko sowie dem Risiko für zwei andere entzündliche Autoimmunerkrankungen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht.

Multiple Sklerose noch nicht heilbar

Multiple Sklerose ist gekennzeichnet durch chronische Entzündungen, welche dem zentralen Nervensystem schaden. Behandlungen der Autoimmunerkrankung sind darauf ausgelegt, betroffenen Personen zu helfen, auftretende Symptome besser zu bewältigen, Schübe zu kontrollieren und den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen, da Multiple Sklerose bisher nicht heilbar ist.

Unspezifische Symptome weisen auf Multiple Sklerose hin

Frühere Studien haben bereits über ein mögliches Prodromalstadium (frühe Krankheitsphase mit unspezifischen Beschwerden) der Multiplen Sklerose berichtet, welches beispielsweise durch Symptome wie Stimmungsstörungen oder urogenitale Symptome geprägt ist und mehrere Jahre vor der eigentlichen Diagnose auftritt, berichtet das Team.

Um weitere mögliche frühe Warnzeichen für Multiple Sklerose zu identifizieren, haben die Forschenden in der aktuellen Studie die elektronischen Gesundheitsakten von 20.174 Teilnehmenden mit Multipler Sklerose, 54.790 Personen ohne Multiple Sklerose, 30.477 Menschen mit Morbus Crohn und 7.337 Teilnehmenden mit Lupus erythematodes ausgewertet.

Das Team untersuchte die Zusammenhänge zwischen insgesamt 113 Krankheiten und Symptomen, die in den fünf Jahren vor und nach der Diagnose von Multiple Sklerose aufgetreten sind.

Fünf Gesundheitsbeschwerden mit MS verbunden

Es stellte sich heraus, dass verschiedene Gesundheitsprobleme signifikant mit Multiple Sklerose verbunden waren. Dabei handelte es sich um Depressionen, sexuelle Funktionsstörung, Verstopfung, Blasenentzündung und Harnwegsinfektionen unspezifischer Art, berichten die Forschenden.

Diese fünf Gesundheitsbeschwerden sind mit einer späteren Diagnose von Multiple Sklerose assoziiert und können nicht nur als Prodromalsymptome, sondern auch als Symptome eines frühen Stadiums angesehen werden, betonen die Forschenden.

Beim Vergleich mit Lupus und Morbus Crohn fiel dem Team allerdings auf, dass die genannten Gesundheitsprobelme nicht selektiv mit MS verbunden waren. Sie traten auch bei Krankheiten wie Lupus und Morbus Crohn häufiger auf. Daher sind sie nicht spezifisch für Multiple Sklerose, resümieren die Fachleute. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Octave Guinebretiere, Thomas Nedelec, Laurene Gantzer, Beranger B. Lekens, Stanley Durrleman, et al.: Association Between Diseases and Symptoms Diagnosed in Primary Care and the Subsequent Specific Risk of Multiple Sclerosis; in: Neurology (veröffentlicht 05.12.2023), Neurology

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel
Ärztin erklärt einer Frau Röntgenbilder

Osteoporose: Anzeichen der Erkrankung und Gegenmaßnahmen

Leinsamen und Leinsamenöl auf einer Holzoberfläche.

So senken Leinsamen das Brustkrebsrisiko

Jetzt News lesen

Grafische Darstellung von Bakterien im Darm.

MS: Diese Bakterien der Darmflora können schützen

3. August 2026
Mensch in gelbem Pullover sitzt in grünem Sessel und schreibt in ein Journal, auf einem Tisch daneben steht eine Vase mit Sonnenblumen

Selbstfürsorge-Checkliste: So klappt die Umsetzung

3. August 2026
Darstellung der Leber mit Fetteinlagerungen.

Fettleber: Drastisch erhöhtes Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen

3. August 2026
Grafische Darstellung von Amyloid-Plaques, die sich im Rahmen einer Alzheimer-Krankheit im Gehirn ablagern.

Alzheimer, Parkinson & Co: Dieser Pflanzenstoffe zeigt vielversprechende Wirkungen

3. August 2026
Frau leidet an Hitzewallungen.

Bluthochdruck: Vorzeitige Menopause erhöht Risiko signifikant

3. August 2026
Verschiedenfarbige Obst und Gemüsesorten sind in Form eines Regenbogens angeordnet.

Demenz-Risiko mit der richtigen Ernährung signifikant senken

2. August 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR