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Natürlicher Kleister aus Kartoffeln: So wirds gemacht

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
29. September 2015
in News
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Vermutlich wird nichts so sehr mit deutscher Küche in Verbindung gebracht wie Kartoffeln. Die beliebte Knollenfrucht eignet sich aber nicht nur für leckere Rezepte, sondern man kann damit auch natürlichen Kleister herstellen.

Natürlicher Kleister für den Heimwerker
Kartoffeln sind in so gut wie jedem deutschen Haushalt immer vorrätig. Dies kann sich auch als nützlich erweisen, wenn der Baumarkt schon geschlossen hat, aber Klebstoff für Heimwerker-Zwecke fehlt. Kartoffelstärke ist nämlich nicht nur nahrhaft, sondern man kann daraus auch Kleister herstellen. Sie ist auch häufig ein Bestandteil natürlicher Knete für Kinder. In einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa erklärt der Deutsche Kartoffelhandelsverband (DKHV), wie man mithilfe der Knollenfrüchte – in vier Schritten – Klebstoff herstellt:

Zum Kleber in vier Schritten
Als erstes muss man die Knolle schälen und in eine Schüssel reiben und dann mit etwas Wasser zu Brei verrühren. Im zweiten Schritt gibt man die Masse in ein Geschirrtuch und drückt den Saft in eine Schüssel aus. Nun den Saft etwa eine Stunde ziehen lassen, bis sich ein weißer Satz am Boden bildet: die Kartoffelstärke. Anschließend den Saft abgießen, bis nur noch die Stärke übrig ist. Bei Schritt 3 kommen die Stärke und eine halbe Tasse Wasser in einen Kochtopf. Während man das Ganze erhitzt, muss ständig umgerührt werden, bis die Masse schließlich dick wird. Darauf folgt Schritt 4: Den Kleister abkühlen lassen und idealerweise in einem Schraubglas aufbewahren. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram ist Geschäftsführer von Heilpraxisnet. Er arbeitete über zehn Jahre als Sozialarbeiter im stationären Bereich der therapeutischen Jugendhilfe in leitender Funktion. Seine Themenschwerpunkte sind Psychologie, therapeutisches Arbeiten und Sozialpädagogik.

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