• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Neue Behandlungsmethode Multipler Sklerose (MS)

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
7. Juni 2013
in News
Teile den Artikel

Neues Verfahren zur Frühbehandlung von Multipler Sklerose (MS)

07.06.2013

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) berichtet von der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Frühbehandlung bei Multipler Sklerose (MS). Die am Institut für Neuroimmunologie und klinische Multiple Sklerose Forschung des UKE entwickelte Behandlungsmethode wurde nun in einer ersten klinischen Studie erfolgreich überprüft. Die Ergebnisse hat das Team unter Leitung von Professor Dr. Christoph Heesen in dem renommierten Fachmagazin „Science Translational Medicine“ veröffentlicht.

Ziel des neuen Therapieansatzes sei es, die krankheitsverursachende Immunreaktionen bei MS abzuschalten, erläutert das UKE in seiner aktuellen Pressemitteilung. Maßgeblich entwickelt wurde das nun untersuchte Verfahren zur Frühbehandlung bei MS von Professor Dr. Roland Martin, dem Gründer des UKE-Instituts für Neuroimmunologie, der inzwischen an das Universitätsspital Zürich gewechselt ist. Die Ergebnisse der ersten klinischen Studie seien durchaus ermutigend und nun solle eine Phase-II-Studie folgen, um die tatsächliche Wirkung des Verfahrens auf den Krankheitsverlauf bei MS zu untersuchen, berichten die Wissenschaftler

Immunantwort der T-Zellen normalisieren
Multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei der sich die sogenannten T-Zellen (spezielle Immunzellen) gegen körpereigenes Gewebe richten. Die herkömmliche Behandlung beruht in der Regel auf einer Hemmung des Immunsystems beziehungsweise der T-Zellen. Dabei beeinflussen „die derzeit zugelassenen Therapien das Immunsystem jedoch nur unspezifisch, das heißt, sie hemmen nicht nur T-Zellen, sondern auch lebenswichtige gesunde Anteile der Immunantwort“, berichtet das UKE. Hier soll das neue Verfahren eine deutliche Verbesserung bewirken, da die Therapien sich spezifisch nur gegen die Immunzellen richtet, welche die Erkrankung auslösen. „Ziel des neuen Verfahrens ist es, nur jene T-Zellen zu beeinflussen, die gegen entscheidende Zielstrukturen im Gehirn und Rückenmark von MS-Patienten gerichtet sind“, erläuterte Professor Martin.

Immuntoleranz bei MS wiederherstellen
Die durch MS geschädigten „Zielstrukturen“ sind laut Mitteilung des UKE „Eiweißmoleküle der Isolierschicht der Nerven, dem Myelin.“ Um eine Immunreaktion beziehungsweise eine Bekämpfung durch die T-Zellen zu vermeiden, wurden die speziellen Eiweißmoleküle (Peptide) im Rahmen des neuartigen Behandlungsansatzes mit Blutzellen der MS-Patienten verbunden und ihnen re-injiziert. Auf diese Weise sollten „Prozesse eingeleitet werden, die die krankheitsverursachenden Immunmechanismen abschalten und die Immuntoleranz gegenüber dem eigenen ZNS-Gewebe wiederherstellen“, berichtet das UKE. In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Phase-I-Studie wurden am UKE neun MS-Patienten mit der neuen Methode behandelt, wobei es zunächst Ziel war, „die Sicherheit und Verträglichkeit des neuen Verfahrens zu untersuchen", berichtet Professor Martin in der aktuellen Pressemitteilung des UKE.

Vielversprechendes Verfahren zur Behandlung von MS
Den Ausführungen von Professor Martin zufolge wurde die „Therapie von allen Patienten gut vertragen, und es traten keine Sicherheitsbedenken auf.“ Mit der aktuellen Studie sei für das neuartige Verfahren erstmals belegt, „dass die spezifisch gegen Myelinpeptide gerichtete Autoimmunreaktion bei Patienten mit Multipler Sklerose reduziert wurde.“ Sollte sich der Nutzen der Therapie in den kommenden Untersuchungen bestätigen, „gilt das Verfahren als ein vielversprechender Ansatz nicht nur in der Behandlung von verschiedenen Autoimmunerkrankungen, sondern auch in der Transplantationsmedizin und bei allergischen Erkrankungen“, so das Fazit in der Pressemitteilung des UKE. (fp)

Bild: Viktor Mildenberger / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Deutsche zweifeln an Krankenhaus-Qualität

Schon Neandertaler hatten Knochenkrebs

Jetzt News lesen

Schematische Darstellung des Hippocampus in zwei Köpfen - von vorne und von der Seite.

Alzheimer: Warum Betroffene Familie & Freunde vergessen

28. November 2025
Hand kratzt an Ausschlag in der Armbeuge.

Neurodermitis: Dieser Pflanzenwirkstoff zeigt hohes therapeutisches Potenzial

28. November 2025
Eine Tasse Kaffee steht auf einer hölzernen Oberfläche.

Kaffee zur Prävention & Therapie chronischer Erkrankungen?

28. November 2025
Gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte auf einem Tisch

Herzgesundheit: Polyphenolreiche Ernährung senkt Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen

28. November 2025
Knoblauchknollen und -zehen in und neben einer Holzschale.

Knochblauch-Mundspülungen so wirksam wie Chlorhexidin

27. November 2025
Ein älterer Mann trägt eine ältere Frau Huckepack.

Diese Aminosäure beeinflusst die männliche Lebenserwartung signifikant

27. November 2025

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR