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Studie: Antibiotika verursachen zunehmend Nierensteine

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
13. Mai 2018
in News
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Warum gibt es immer mehr Nierensteine?

Nierensteine können mit der Zeit für den Betroffenen wirklich sehr unangenehm werden und dann sogar Koliken und andere Beschwerden verursachen. In den letzten Jahrzehnten litten immer mehr Menschen an solchen Nierensteinen. Forscher fanden jetzt heraus, dass die Verwendung von oralen Antibiotika an diesem Problem mit Schuld sein könnte.

Die Wissenschaftler des Children’s Hospital of Philadelphia stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass die Prävalenz von Nierensteinen in den Vereinigten Staaten seit den 1970er Jahren um stattliche 70 Prozent angestiegen ist. Auch in Deutschland ist eine starke Zunahme zu erkennen. Mediziner vermuten, dass die Verwendung von oralen Antibiotika Teil dieses Problems sein könnte. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „American Society of Nephrology“.

Was sind Nierensteine?

Nierensteine bilden sich im menschlichen Körper aus den im Harn gelösten Stoffen. Die Nieren sollen unseren Körper von Schadstoffen reinigen. Deswegen filtern sie schädliche und gifitge Stoffe aus unserem Blut heraus und geben diese dann über den Harn wieder ab. Es kann allerdings passieren, dass sich aus einigen der Stoffe Kristalle bilden, welche sich dann als sogenannte Steine im Harntrakt ablagern. Abhängig von dem Ort, wo sich diese Steine ablagern, werden sie als Nierensteine, Harnleitersteine oder Blasensteine bezeichnet. Die Größe dieser Gebilde kann stark variieren, sie reicht von nur wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern.

13,8 Millionen Krankenakten wurden analysiert

Für die aktuelle Untersuchung wurden die Krankenakten von 13,8 Millionen Patienten analysiert. Bei der Studie konnten insgesamt 25.981 Nierensteine bei den Teilnehmern diagnostiziert werden. Die Mediziner untersuchten außerdem auch den Einsatz von Antibiotika bei den betroffenen Personen über den Zeitraum der letzten drei bis zwölf Monate vor der Diagnose der Nierensteine. Alleine in Deutschland erkranken heute dreimal so viele Menschen an Nierensteinen, verglichen mit den Diagnosen von Nierensteinen vor zehn Jahren. Es wird davon ausgegangen, dass etwa fünf von einhundert Menschen an Nierensteinen leiden.

Welche Medikamente wurden verwendet?

Nach der Kontrolle von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise Harnwegsinfektionen, Medikamenten, Krankheiten wie Gicht und Diabetes und anderen Variablen fanden die Forscher heraus, dass die Exposition gegenüber einer von fünf Klassen von Antibiotika das Risiko für Nierensteine signifikant erhöht. Die von den Patienten verwendeten Medikamente reichten von Breitspektrum-Penicillinen, welche das Risiko um 27 Prozent erhöhten, bis zu sogenannten Sulfa-Medikamenten, die mit einem mehr als doppelt so hohen Risiko verbunden waren, sagen die Experten. Mittel wie Cephalosporine, Fluorchinolone und Nitrofurantoin waren ebenfalls mit einem erhöhten Risiko assoziiert. Die Risiken für Kinder unter 18 Jahren waren außerdem signifikant höher als für erwachsene Menschen.

Warum erhöhen orale Antibiotika das Risiko für Nierensteine?

Der dahinter stehende Mechanismus ist zwar noch unklar, die wahrscheinlichste Erklärung ist aber eine komplexe Wechselwirkung der Medikamente mit dem Mikrobiom im Urin oder im Darm, so Studienautor Dr. Gregory E. vom Tasian Children’s Hospital of Philadelphia.

Weitere Forschung ist nötig

Es liegt eine sogenannte Risiko-Nutzen-Beziehung vor, deswegen muss sichergestellt werden, dass ausschließlich Antibiotika verschrieben werden, welche nicht zu einer Erhöhung der negativen gesundheitlichen Auswirkungen führen, fügt der Experte hinzu. Weitere Forschung sei nun nötig, um das Problem besser zu verstehen. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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