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Parkinson: Kaffee-Extrakte könnten helfen

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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22. Mai 2026
in News
Kaffee-Extrakte könnten möglicherweise auch einen Beitrag bei der Parkinson-Prävention leisten. (Bild: Chinnapong/Stock.Adobe.com)
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Die Extrakte aus fermentiertem Röstkaffee entfalten auf verschiedenen Ebenen eine nachweisbare Wirkung gegen Parkinson. Neben Koffein scheinen vor allem die Inhaltsstoffe Trigonellin und Chlorogensäure für die Wirkung verantwortlich, die zumindest teilweise über die Darm-Hirn-Achse vermittelt wird.

Forschende der Universidade Estadual de Campinas (Brasilien) haben die biologischen und funktionellen Eigenschaften von Extrakten aus fermentiertem Röstkaffee im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit untersucht. Die vielversprechenden Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Food Bioscience“ veröffentlicht.

Hilft Kaffee gegen Parkinson?

Regelmäßiger Kaffeekonsum wurde in früheren Untersuchungen bereits mit einem reduzierten Parkinson-Risiko in Verbindung gebracht und Kaffee-Extrakt erscheint auch als potenzieller therapeutischer Ansatz bei Parkinson, erläutert das Forschungsteam.

Dabei steht der Einfluss der Kaffeeinhaltsstoffe auf die Darmflora und die Darm-Hirn-Achse besonders im Fokus, aber auch andere Effekte wie die antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften werden laut den Fachleuten als Grundlage für die Anti-Parkinson-Wirkung diskutiert.

Worauf beruht die Kaffee-Wirkung?

Allerdings bleiben die konkreten Wirkmechanismen bisher ebenso unklar, wie der mögliche Einfluss des Fermentationsverfahrens auf die schützenden Effekte des Kaffees, erläutert das Team. Bei der Fermentation seien vor allem die natürlichen Fermentation auf einer Trockenplattform und die Nassfermentation in Wassertanks zu unterscheiden.

In Laboruntersuchungen überprüften die Fachleute nun die potenzielle Anti-Parkinson-Wirkung von Extrakten aus geröstetem Arabica-Kaffee, die durch natürliche sowie nasse Fermentation gewonnen und mittels heißer wässriger bzw. hydroethanolischer Extraktion aufbereitet wurden.

Neben den antimikrobiellen Eigenschaften gegen Erreger, bei denen ein Zusammenhang mit Alzheimer vermutet wird, analysierte das Team zum Beispiel die antioxidative Wirkung, aber auch den Einfluss auf sogenannte enteroendokrine Zellen, die eine wichtige Rolle bei der Signalübertragung über die Darm-Hirn-Achse spielen.

Antioxidative & zellschützende Wirkung

Während die antibakterielle Wirkung gegen mit der Parkinson-Krankheit assoziierte Pathogene erst ab Konzentrationen der Kaffee-Extrakte erreicht wurde, die wahrscheinlich physiologisch nicht relevant sind, zeigten sich laut den Fachleuten bereits bei niedrigeren Konzentrationen signifikante antioxidative und zellschützende Effekte.

So waren enteroendokrine Zellen, die eine Vorbehandlung mit 500 oder 1000 μg/ml Kaffee-Extrakt erhielten, vor Schäden durch Neurotoxine geschützt, die als wichtiger Faktor bei der Parkinson-Krankheit gelten, berichtet das Team.

Verantwortlich für die beobachteten schützenden Wirkungen seien insbesondere die Kaffeeinhaltsstoffe Koffein, Trigonellin und Chlorogensäure.

Insgesamt belege die Studie, dass Extrakte aus geröstetem Arabica-Kaffee bei natürlicher und nasser Fermentation gleichermaßen nachweisbare antioxidative Eigenschaften und zelluläre Schutzeffekte entfalten.

Einfluss auf die Darm-Hirn-Achse

Auch werden enteroendokrine Zellen vor Schäden durch Parkinson-typische Neurotoxine bewahrt, was eine Verbindung zwischen fermentierten Kaffee-Extrakten und zellulären Reaktionen im Kontext der Darm-Hirn-Achse aufzeigt, erläutert das Team.

Nun seien weitere Untersuchungen erforderlich, um die Anti-Parkinson-Wirkung der Kaffee-Extrakte zu überprüfen und den konkreten Einfluss der einzelnen Inhaltsstoffe zu bestimmen. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Dionisio Pedro Amorim-Neto, Joao Victor Virgilio-da-Silva, Jaqueline Sousa Correia, Matheus Péricles Silva Láscaris, Jhonathan Vinícius Menezes Silva, Carla Alves Barbosa, Beatriz Dal Pian Machado, Mauricio Luis Sforça, Gustavo Henrique Rodrigues da Silva, Lilian Regina Barros Mariutti, Pedro Manoel Mendes Moraes-Vieira, Cesar Renato Sartori, Anderson S. Sant’Ana: In vitro biological and functional properties of fermented roasted coffee extracts in the context of Parkinson's disease; in: Food Bioscience (veröffentlicht 18.05.2026), sciencedirect.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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