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So beeinflussen Kuhmilch, Haferdrinks & Co Karies und Parodontitis

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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17. Mai 2026
in News
Aus einem Glaskrug wird Milch in ein Glas geschüttet
Kuhmilch und die pflanzlichen Milchalternativen haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Vermehrung von oralen Bakterien. (Bild: naturalbox/stock.adobe.com)
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Kuhmilch und die verschiedenen pflanzlichen Milchalternativen beeinflussen die Bildung von Biofilmen und die Vermehrung oraler Bakterien. Dies kann wiederum Auswirkungen auf das Risiko für Karies und Parodontitis haben.

Forschende der Universität Bern haben in einer aktuellen Studie die Auswirkungen von Kuhmilch, Hafer-, Mandel- und Sojadrinks auf verschiedene orale Mikroorganismen und die Bildung von Biofilmen untersucht. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Kuhmilch sowie Hafer-, Mandel- und Sojadrinks beeinflussen die Vermehrung oraler Bakterien und die Bildung von Biofilmen unterschiedlich.
  • Kuhmilch zeigte die stärkste hemmende Wirkung auf den Karies-Erreger Streptococcus mutans nach Zugabe von Zucker.
  • In bestehenden Karies-Biofilmen konnte jedoch nur Mandeldrink die Zahl der Bakterienkolonien reduzieren.
  • Bei Parodontitis-Biofilmen senkten Haferdrinks und Kuhmilch die Anzahl und Aktivität der Bakterien deutlich.
  • Mandeldrinks hemmten zusätzlich sogenannte Arg-Gingipaine von Porphyromonas gingivalis, die als wichtiger Faktor bei Parodontitis gelten.
  • Insgesamt erscheint Kuhmilch besonders vorteilhaft zur Karies-Prävention, während Mandeldrinks Potenzial gegen Parodontitis zeigen.

Unterschiedliche Gesundheitseffekte

Pflanzliche Milchalternativen wie Soja-, Hafer- oder Mandeldrinks erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, wobei der Umstieg von Kuhmilch auf einen pflanzlichen Ersatz auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

Denn nicht zuletzt ist der Nährstoffgehalt von Kuhmilch, Hafermilch und Co äußerst unterschiedlich, wie auch eine Studie aus dem Jahr 2023 bestätigt. Zudem berichteten Forschend erst kürzlich in dem „Nutrition Journal“, wie unterschiedlich Kuhmilch und Haferdrinks die Cholesterinwerte beeinflussen.

Dass auch die Auswirkungen auf die oralen Bakterien und die Bildung von Biofilmen zwischen Kuhmilch und den pflanzlichen Milchalternativen variieren, erscheint demnach als eine logische Schlussfolgerung, die bisher aber nicht durch entsprechende Studie belegt wurde.

Auswirkungen auf das Bakterienwachstum?

In der neuen Forschungsarbeit überprüften die Fachleute daher an Zellkulturen den Einfluss von Kuhmilch, Hafer-, Mandel- und Sojadrinks auf das Wachstum folgender Bakterien:

  • Streptococcus gordonii; begünstigt die Bildung von Biofilmen anderer Bakterien,
  • Streptococcus mutans; wichtigster Karies-Erreger,
  • Porphyromonas gingivalis; Auslöser von Parodontitis.

Des Weiteren wurden die Wirkung auf zwei Biofilme aus mehreren Bakterienarten (einer relevant für Karies, der andere für Parodontitis) untersucht, erläutert das Team. Dem Parodontitis-Biofilm setzten die Fachleute zudem monozytäre Zellen zu, um anschließend die Expression von Interleukin Interleukin-1β und Interleukin-10 zu bestimmen.

In den Untersuchungen habe Kuhmilch das Wachstum von Streptococcus gordonii leicht gefördert, ebenso wie drei der vier getesteten pflanzlichen Milchalternativen, berichten die Forschenden.

Karies-Erreger reduziert

Zudem seien bei allen Testsubstanzen weniger Koloniebildenden Einheiten (KBE) des Karies-Erregers Streptococcus mutans nach Hinzufügung von Zucker (Saccharose) entstanden, wobei Kuhmilch den Fachleuten zufolge die deutlichste Wirkung zeigte.

In einem bereits bestehenden Karies-Biofilm habe allerdings nur Mandelmilch die KBE reduziert, während bei dem Parodontitis-Biofilm nur Haferdrinks und Kuhmilch die Anzahl der KBE und die metabolische Aktivität der Bakterien senkten, erläutert das Forschungsteam.

Nur bei Sojadrinks sei indes eine erhöhte Freisetzung von Interleukin-10 festzustellen gewesen, die auf mögliche immunmodulatorischen Effekte schließen lasse.

Mandelmilch könnte Parodontitis vorbeugen

Besonders interessant war laut den Forschenden zudem, dass Mandelmilch die Produktion sogenannter Arg-Gingipaine durch Porphyromonas gingivalis hemmte. Denn die Arg-Gingipaine gelten als zentraler Faktor bei der Entwicklung einer Parodontitis.

Insgesamt verdeutlichen die Studienergebnisse, dass sowohl Kuhmilch, als auch die pflanzlichen Milchalternativen der Mundgesundheit durchaus zugutekommen können. Kuhmilch erscheint dabei als besonders vorteilhaft in Bezug auf die Karies-Prävention, während in Bezug auf Parodontitis offenbar vor allem Mandeldrinks vielversprechendes Potenzial haben. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Alexandra Stähli, Rümeysa Baysal, Annina Sluga, Anton Sculean, Sigrun Eick & Christian Tennert: The in-vitro effect of bovine milk, and plant-based alternatives on oral microorganisms and biofilms; in: Scientific Reports (veröffentlicht 24.04.2026), nature.com
  • Hanne Rosendahl-Riise, Eline Olsen Gravrok, Sarah Louise Rung, Jutta Dierkes, Inger Aakre: Cow’s milk compared to oat drink and its implications for lipid profile– a pilot randomized controlled trial; in: Nutrition Journal (veröffentlicht 18.03.2026), springer.com
  • S.S. Moor; A. Costa, M. Pozza, T. Vamerali, G. Niero, S. Censi, M. De Marchi: How animal milk and plant-based alternatives diverge in terms of fatty acid, amino acid, and mineral composition; in: npj Science of Food (veröffentlicht 16.09.2023), nature.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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