Rückruf bei Lidl – Bei diesen Gewürzmühlen fallen Glassplitter heraus

Achtung: Böse Überraschung beim Würzen möglich!

Lidl Deutschland und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnen derzeit vor Glassplittern, die in drei verschiedene Salz- und Pfefferstreuer-Produkte gelangt sind, die bei Lidl vertrieben werden.


Betroffen sind drei Streuer der Marke „Kania Glas-Keramikmühle“ mit schwarzem Pfeffer, buntem Pfeffer oder Meersalz der Firma WEIAND GmbH. Wie der Hersteller mitteilt, wurde bei den betroffenen Produkten ein fehlerhaftes Glas verwendet, weshalb die Möglichkeit besteht, dass Glassplitter aus dem Mahlwerk fallen.

Diese drei Salz- und Pfeffermühlen, die bei Lidl verkauft werden, können Glassplitter enthalten und sollten nicht mehr verwendet werden. (Bild: lebensmittelwarnung.de)

Verletzungsgefahr! Streuer bitte nicht verwenden

„Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte keinesfalls verwenden“, warnt Lidl in einer Kundeninformation. Die Streuer wurden bei Lidl Deutschland in den Bundesländern Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen vertrieben. Folgende Produkte sind betroffen:

  • Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer schwarz, 50 Gramm; Mindesthaltbarkeitsdatum Februar 2024
  • Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer bunt, 40 Gramm; Mindesthaltbarkeitsdatum Februar 2023
  • Kania Glas-Keramikmühle Meersalz, 110 Gramm; Mindesthaltbarkeitsdatum Februar 2024

Die Mühlen können bei Lidl zurückgegeben werden

Wie Lidl Deutschland mitteilt, wurden die fehlerhaften Streuer bereits aus dem Verkauf genommen. Sollten Sie bereits ein betroffenes Produkt gekauft haben, können Sie dies in allen Lidl-Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Laut Lidl sind andere Produkte des Herstellers WEIAND GmbH nicht betroffen.

Welche Gefahren gehen von Plastikteilen im Essen aus?

Glassplitter im Essen können beim Kauen Schnitt- und Stichverletzungen im Mundraum sowie bleibende Zahnschäden verursachen. Werden die Splitter verschluckt drohen je nach Form und Größe Atembeschwerden oder Atemnot. Auch innere Blutungen sind nicht auszuschließen. Schlimmstenfalls droht Erstickungsgefahr. Weitere Informationen: Erste Hilfe bei gefährlichen Fremdkörpern im Körper. (vb)