Rückruf: Netto ruft Fleisch wegen Salmonellen-Bakterien zurück

Räucherlende vom Discounter Netto

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Rückruf bei Netto: Salmonellen in beliebtem Fleischprodukt

Die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus dem sächsischen Belgern-Schildau hat einen Rückruf für den Artikel Räucherlende der Marke „Schildauer“ gestartet. In dem Fleischprodukt, das beim Discounter Netto verkauft wurde, könnten Salmonellen enthalten sein. Diese Bakterien können Durchfallerkrankungen verursachen.


Salmonellen in „Räucherlende“

Die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Belgern-Schildau (Sachsen) ruft den Artikel Räucherlende der Marke „Schildauer“ (ca. 150g) mit dem Haltbarkeitsdatum 09.05.2019 und mit der Chargennummer 191601 zurück. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich Salmonellen in einzelnen Packungen des betroffenen Artikels „Räucherlende“ befinden können“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Und: „Ein Verzehr könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.“

Die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH ruft den Artikel Räucherlende der Marke „Schildauer“ zurück. Das beim Discounter Netto verkaufte Fleischprodukt könnte Salmonellen enthalten. (Bild: Netto)

Ware wurde aus dem Verkauf genommen

Den Angaben zufolge wurde das betroffene Fleischprodukt beim Discounter Netto in Teilen von Sachsen und Brandenburg angeboten.

Die Ware wurde inzwischen aus dem Verkauf genommen.

Laut der Mitteilung können Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Auslöser von Magen-/Darmerkrankungen

Salmonellen sind Bakterien, die Auslöser von teils schweren Magen-/Darmerkrankungen (Salmonellose) sein können.

Solche Erkrankungen äußern sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber.

„Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab“, schreibt das Unternehmen.

Doch: „Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.“

Bei schweren Symptomen einen Arzt aufsuchen

Das Unternehmen weist darauf hin, dass Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen sollten.

Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist jedoch nicht sinnvoll.

Weitere Informationen zu dem Krankheitserreger und wie man sich davor schützen kann, sind auf dem Portal „infektionsschutz.de“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu finden. (ad)